Schau dir diese Clips an!

Video-Hype – 1.600 Kilometer breiter Sandsturm gefilmt

Ein gigantischer Sandsturm ist über den Norden des afrikanischen Kontinents gefegt. Auf Social Media verbreiteten sich Videos - in Windeseile.
Bernd Watzka
01.04.2026, 12:06
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Ein gewaltiger Sandsturm, ein sogenannter "Haboob", fegte am Montag von Westalgerien über die Sahara nach Mauretanien, Marokko, in die Westsahara und auf die Kanarischen Inseln. Der Staub erstreckte sich über mehr als 1.600 Kilometer - und fasziniert seitdem weltweit Hunderttausende Menschen.

Gigantische Wand aus Staub

Während Meteorologen den Staubsturm aus dem Weltraum mithilfe von Wettersatelliten beobachteten, hielten Nutzer sozialer Medien das herannahende Unwetter mit ihren Kameras fest. Videos zeigen eine gigantische Wand aus Staub und Sand, die über ganze Länder hinwegzog.

Einfluss auf Tropenstürme im Atlantik

Obwohl der aktuelle "Haboob" nicht bis zur Küste vordrang, könnten ab Mai des Jahres erhebliche Mengen Staub aus Afrika über den Atlantik nach Westen verdriftet werden. Dies kann wiederum die Entstehung tropischer Stürme hemmen, da die staubige Luft 50 Prozent weniger Feuchtigkeit enthält als tropische Atmosphäre, sagen Meteorologen vom US-Dienst AccuWeather.

Sandstürme und globaler Klimawandel

Die Kombination aus Klimakrise und Landnutzung führt dazu, dass Sandstürme häufiger, intensiver und großräumiger auftreten. Die Erderwärmung verstärkt in vielen Regionen der Erde die Austrocknung von Böden, weil Hitzeperioden länger und intensiver werden.

Durch fehlende Vegetation können Winde leichter große Mengen Staub und Sand aufnehmen. Gleichzeitig verändern sich Windmuster - dies beeinflusst Häufigkeit und Stärke von Sandstürmen.

{title && {title} } bw, {title && {title} } 01.04.2026, 12:06
Jetzt E-Paper lesen