Die Rechtsvertreterin des Inhabers der DH Personalvermittlung sowie eines Jagd- und Forstbetriebs hat am Landesgericht in Wels die Eröffnung eines Sanierungsverfahrens beantragt. Von Relevanz ist vor allem die Überlassungsfirma.
Die Gründe für die nunmehrigen Probleme: Der Geschäftsverlauf war schon länger negativ, die Kostensteigerungen der vergangenen Jahre belasteten das Budget des Unternehmens massiv.
Es gelang zuletzt nicht ausreichend, positive Erlöse zu erwirtschaften, um die angefallenen Schulden bedienen zu können. Die Folge: Es kam nicht zu den mit Großgläubigern vereinbarten Ratenzahlungen. Letztendlich blieb nichts anderes mehr übrig, als einen Insolvenzantrag zu stellen.
Die Verbindlichkeiten machen laut Creditreform rund 1,74 Millionen Euro aus. 26 Gläubiger sind betroffen. Mitarbeiter werden keine beschäftigt.
Eine Fortführung des Betriebs ist geplant. Den Gläubigern wird zur Entschuldung ein Sanierungsplan mit einer Quote von 20 Prozent angeboten.