Beschwerden häufen sich

Viele betroffen! AK warnt vor fiesem "Booking"-Betrug

Betrüger schicken im Namen der bei Booking.com gebuchten Unterkünfte E-Mails an Reisende. Die Arbeiterkammer berichtet von vielen Betroffenen.
Michael Rauhofer-Redl
21.09.2026, 10:46
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Die Arbeiterkammer Wien (AK) warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche im Zusammenhang mit Buchungen über das Reiseportal Booking.com. Dabei erhalten Konsumenten gefälschte E-Mails von vermeintlichen Unterkünften mit der Aufforderung, Buchungs- oder Kreditkartendaten zu bestätigen und/oder eine Vorauszahlung zu leisten. Andernfalls werde die Reservierung storniert. Die AK rät: Niemals auf Links in E-Mails klicken, um persönliche Daten oder Zahlungsinformationen preiszugeben!

"Die Fallen für Konsument:innen werden immer professioneller und schwerer erkennbar", sagt AK Konsumentschützerin Gerda Heilegger. "Die E-Mails stammen von Kriminellen. Sie geben sich als gebuchte Unterkunft aus und verlinken auf oft täuschend echt aussehende Webseiten. Die E-Mails wirken vertrauenswürdig, weil die korrekten persönlichen Daten und Reisedaten enthalten sind." Tatsächlich wurden die Daten der Kund:innen von Kriminellen erbeutet.

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Betrüger haben es auf dein Geld abgesehen

Heilegger: "Die kurze Frist zur Bestätigung der Daten sowie die angekündigte Möglichkeit einer Stornierung kurz vor Reisebeginn setzen die Konsument:innen deutlich unter Druck." Schon das Anklicken eines externen Links in der Mail beinhaltet die Gefahr, dass Schadsoftware auf Computer oder Handy landen.

So kannst du dich schützen

  • E-Mails misstrauen: Gib keine sensiblen Daten online weiter. Frage beim Unternehmen nach.
  • Zahlung anzweifeln: Vorsicht, wenn du eine bestimmte Zahlungsmethode vereinbart hast und plötzlich eine andere verlangt wird. Frage direkt bei der Unterkunft oder Buchungsplattform nach, aber nutze die bekannten Kontaktdaten dafür.
  • Kreditkarte sperren: Wenn du Kreditkartendaten bekanntgegeben hast, lasse deine Kreditkarte sperren.
  • Bank verständigen: Ist ein Schaden passiert, stoppe sofort weitere Überweisungen oder Abbuchungen. Kontaktiere rasch deine Bank und versuche eine Rückbuchung. Mache zusätzlich eine Anzeige bei der Polizei und sichere Beweise.
  • AK hilft: Verweigert eine Bank bei Online-Bankingbetrug die Erstattung des Schadens, wende dich an eine Konsumentenschutzeinrichtung.

Klicken Konsumenten auf einen Bezahllink und überweisen tatsächlich das Geld für die Buchung an die Kriminellen, ist es oft sehr schwierig, den Betrag zurückzubekommen. In Einzelfällen berichteten Konsumenten auch davon, dass die Bezahlung anscheinend nicht funktioniert habe, daher versuchten sie die Bezahlung mehrmals und überwiesen damit ein Vielfaches des beabsichtigten Betrages an die Betrüger.

mrr,21.09.2026, 10:46
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