Gemeinsam mit Freunden wollte ein Schweizer den Eurovision Song Contest (ESC) besuchen. Dabei fiel ihm auf, dass er für die Anreise mit dem Auto noch eine gültige Vignette brauche. Laut dem Bericht von "Blue News" machte er sich online auf die Suche.
Dabei habe er gleich auf den ersten Treffer seiner Suche geklickt und sich dort registriert. Laut dem Mann habe die Seite seriös gewirkt, doch hinter ihr verbargen sich dreiste Betrüger. Im Zuge des Kaufs wurde dem Schweizer 800 Franken (rund 866 Euro) abgebucht.
Das Betrugsopfer habe jedoch schnell reagiert und über seine Banking-App alle Karten sperren lassen. Des Weiteren habe er seine Versicherung über den Vorfall informiert. Da der Schweizer eine Cyberversicherung hatte, wurde ihm das verlorene Geld einen Tag später ersetzt.
Für ihn schien sich die Aktion damit erledigt zu haben, nicht aber für die Betrüger. Nach seinem Besuch beim ESC in Wien bekam er einen Anruf. Dabei teilte ihm eine weibliche Stimme mit, dass sie bei seiner Versicherung arbeite.
Die Frau erklärte dem Mann, dass er auf einen Betrug hereingefallen war und wollte seine Bankdaten wissen, um ihm den Schadenersatz zu überweisen. Diesmal bemerkte der Schweizer den Betrug und legte auf. Der Fall wurde zur Anzeige gebracht.