Mega-Events sorgen Autofahrer, sie brauchen am kommenden Wochenende starke Nerven. Gleich mehrere Großveranstaltungen werden laut ARBÖ für Staus, Sperren und Verzögerungen im Burgenland, in Wien, Kärnten und Osttirol sorgen.
Besonders betroffen sind die Anreisewege zum Nova Rock Festival in Nickelsdorf. Von Donnerstag bis Sonntag werden auf den Pannonia Fields rund 220.000 Besucher erwartet. Die größten Verkehrsprobleme werden bereits am Mittwoch auf der Ostautobahn (A4) im Bereich der Abfahrt Nickelsdorf sowie auf der Budapester Straße (B10) erwartet.
Auch rund um Mönchhof und auf den Zufahrten nach Nickelsdorf kann es bei starkem Andrang zu längeren Rückstaus kommen. Der ARBÖ empfiehlt Autofahrern, sich rechtzeitig einzuordnen und abrupte Spurwechsel zu vermeiden.
In Wien wird am Samstag die Regenbogenparade für umfangreiche Sperren sorgen. Die Veranstaltung findet bereits zum 30. Mal statt. Erwartet werden rund 300.000 Teilnehmer und Besucher.
Bereits ab etwa 8 Uhr wird der Ring zwischen Oper und Franz-Josefs-Kai gesperrt. Ab Mittag folgen weitere Sperren entlang der Parade-Route. Besonders staugefährdet sind laut ARBÖ die Museumstraße, Landesgerichtsstraße, Universitätsstraße, die Obere und Untere Donaustraße, die Praterstraße, der Rennweg, die Prinz-Eugen-Straße, die Wiedner Hauptstraße sowie Teile des Gürtels.
Auch bei den Wiener Linien kann es zu Umleitungen und Einschränkungen kommen.
Am Sonntag stehen Osttirol und Oberkärnten im Zeichen der 38. Dolomitenradrundfahrt und des 11. SuperGiroDolomiti. Rund 1.400 Teilnehmer werden erwartet.

Betroffen sind vor allem die Drautal Straße (B100), die Plöckenpass Straße (B110) und die Gailtal Straße (B111). Mehrere Abschnitte werden am Sonntagvormittag zeitweise gesperrt.
Der ARBÖ empfiehlt, nicht notwendige Fahrten über Oberdrauburg, Kötschach-Mauthen, das Lesachtal und den Plöckenpass während der Sperrzeiten möglichst zu vermeiden.
Wer am Wochenende zu einer der Großveranstaltungen unterwegs ist, sollte laut ARBÖ ausreichend Zeit einplanen und sich vorab über Sperren und Zufahrten informieren. Wo möglich, werden öffentliche Verkehrsmittel und Shuttleangebote empfohlen.