ÖBB klären auf

Überfüllter Zug geräumt! So kam es zum Chaos

Wilde Szenen in Udine: Ein Railjet Richtung Österreich wurde wegen Überfüllung geräumt. Jetzt gibt es eine Stellungnahme der ÖBB.
Newsdesk Heute
10.06.2026, 09:14
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Am Sonntag wurde die Heimreise von der Adria für zahlreiche Urlauber zur Geduldsprobe. Der Grund: 600 bis zu 800 Reisende wollten mitfahren. Damit sei der Zug deutlich überfüllt gewesen – zuerst berichtete die "Kleine Zeitung" über den Vorfall.

Damit war an eine pünktliche Abfahrt vom Bahnhof Udine nach Österreich nicht zu denken. Es soll zu chaotischen Szenen am Bahnsteig gekommen sein. Man habe Passagiere, die keinen Sitzplatz haben, angewiesen, den Zug zu verlassen – trotz gültiger Tickets, meinte eine Augenzeugin. Schlussendlich räumte die Polizei den Zug. Das Ergebnis: Eine Stunde Verspätung.

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So kam es zur Überfüllung

Nun hat sich auch die ÖBB zu dem Vorfall geäußert. Gegenüber der "Kleinen" sagte man, dass alle 432 Sitzplätze reserviert waren. Stehende Gäste hätten auch mitfahren können, jedoch – aufgrund von Sicherheitsvorkehrungen – nur bis zu einer gewissen Grenze. Dies liege im Ermessen des Zugpersonals.

Wie viele Reisende genau am Sonntag den Zug besteigen wollten, könne die ÖBB-Sprecherin nicht sagen. Allerdings hätten 200 Fahrgäste aus dem Railjet aussteigen müssen. Eine zu große Anzahl an verkauften Tickets für den Zug habe die Überfüllung nicht gelegen. Seitens der Bundesbahnen hieß es, dass man mit einem Standardticket seine Zugverbindung flexibel wählen könne.

Technisches Problem

Damit sei man nicht an einen spezifischen Zug gebunden. Aufgrund der hohen Auslastung an jenem Tag habe man mehrfach hingewiesen, dass man nur durch eine Sitzplatzreservierung auch garantiert mitfahren könne. Diese müsse gesondert gebucht werden.

Die reservierten Sitzplätze müssen normalerweise im Zug angezeigt werden, berichtet die "Kleine". An diesem Tag war dies jedoch nicht der Fall, was für zusätzliche Verwirrung sorgte. Grund dafür sei ein technisches Problem gewesen, wofür man sich entschuldige, so die ÖBB.

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