Protokoll einer Eskalation

Völliges Chaos! So tanzt Babler SPÖ auf der Nase herum

Babler bekommt zwei Aufpasser, muss das Vizekanzleramt abtreten, klammert sich aber an den Ministerposten. So stürzte er seine Partei ins Chaos.
Newsdesk Heute
04.10.2026, 22:41
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Trotz Umfrage-Desaster (nur noch 15 Prozent in der Sonntagsfrage) und einhelliger Meinung unter den Länder-Granden trennte sich die SPÖ nicht sofort von ihrem Erfolglos-Vorsitzenden Andreas Babler. "Heute" hat das Protokoll eines Chaos-Tages in Rot:

Länderchefs stimmten sich ab

Sonntagnachmittag trafen sich zunächst die Landesvorsitzenden der SPÖ im Wiener Rathaus, um ihr weiteres Vorgehen in Sachen Parteivorsitz abzustimmen.

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Dann Krisengipfel im Luxushotel

Anschließend an das Ländertreffen marschierten alle zum Termin mit Babler. Mit dabei im Steigenberger Hotel in der Herrengasse waren auch SPÖ-Frauenchefin Holzleitner und der mächtige ÖGB-Boss Katzian. Es gebe den "Wunsch nach Veränderung", sagte Wiens Bürgermeister Ludwig im Vorfeld.

Harter Poker

Die Sitzung entwickelte sich zur Nervenschlacht. Nach "Heute"-Infos sprachen sich acht von neun Länderchefs für Bablers sofortiges Ende aus. Als Einziger dagegen: Oberösterreich-Chef Winkler.

Babler stur

Der noch amtierende Parteichef zierte sich, wollte bis zu einem Parteitag im Frühjahr bleiben.

Zwei Aufpasser

Nach mehr als vier Stunden dann weißer Rauch – mit einem kuriosen Kompromiss: Babler bleibt bis Jahreswechsel Parteichef und Vizekanzler. In der Partei bekommt er Klubchef Kucher und Holzleitner als geschäftsführende Obleute zur Seite gestellt. Dieses Duo soll Anfang 2027 ganz übernehmen und den Parteitag organisieren.

Nachfolger Marterbauer

Finanzminister Markus Marterbauer soll 2027 Vizekanzler werden. Der genaue Termin hängt von dessen Genesungsfortschritt ab. Ob er auch Parteichef werden soll, war Stand Sonntagabend völlig offen.

Kleben am Ministerposten

Sein Ministeramt will Babler behalten. Wohl eine Motivation: das Monatsgehalt von 19.000 Euro.

Partei im Chaos

Diese "Erpressung" durch Babler stürzt die SPÖ wohl noch tiefer ins Chaos stürzen als bereits derzeit.

Absage als Zeiler

Zu den Ambitionen des Medienmanagers Zeiler auf den Chefsessel sagte Parteimanager Seltenheim: "Niemand ist der Meinung, dass er die Partei übernehmen soll."

Indes stürzte Noch-Parteichef Babler seine Partei – einmal mehr – ins komplette Chaos ...

red,Akt. 04.10.2026, 22:57, 04.10.2026, 22:41