Polizei enthüllt Details

Vor Todesschuss "direkter Angriff" mit Schere, Spritze

Nach dem tödlichen Drama in Linz hat die Polizei nun enthüllt, wie es zu dem Zwischenfall gekommen ist und warum der tödlichen Schuss fiel.
Oberösterreich Heute
16.04.2026, 11:49
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Nach dem tödlichen Polizeieinsatz in Linz-Auwiesen gibt es jetzt erste konkrete Details. Die Polizei schildert, wie die Lage in der Nacht auf Donnerstag minütlich und Schritt für Schritt eskalierte.

Bereits am späten Abend hatte es den ersten Einsatz gegeben: Gegen 22 Uhr wurden Einsatzkräfte alarmiert, weil ein 27-Jähriger angekündigt haben soll, sich in einem Bach beim Wüstenrotplatz (siehe Video unten) das Leben zu nehmen. Die Polizei griff ein und brachte den Mann wegen akuter Gefahr zum Neuromed Campus. Dort wurde er jedoch nicht stationär aufgenommen.

Nur kurze Zeit später folgte der nächste Notruf. Diesmal ging es zu seiner Wohnadresse in Linz-Auwiesen. Die Situation spitzte sich weiter zu.

Suizidgedanken? Hol dir Hilfe – es gibt sie

In der Regel berichten wir nicht über Selbsttötungen – außer, Suizide oder Suizidversuche erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wenn du unter Selbstmord-Gedanken, oder Depressionen leidest, dann kontaktiere die Telefonseelsorge unter der Nummer 142, täglich 0-24 Uhr.
TelefonSeelsorge – Notruf 142
Kriseninterventionszentrum: 01/4069595

Gegen 0.45 Uhr wurden schließlich mehrere Polizeistreifen erneut alarmiert. Grund waren ein Tumult und laute, anhaltende Schreie aus der Wohnung. Weil die Lage unklar und angespannt war, betraten die Beamten sofort die Wohnung.

In der Aussendung heißt es: "Gegen 00:45 Uhr wurden mehrere Polizeistreifen aufgrund eines Tumultes und lauten Schreien zu einer Wohnadresse in Linz beordert. Aufgrund anhaltender Schreie betraten die Beamten unverzüglich die betroffene Wohnung und konnten dort drei Personen antreffen."

Schuss aus Dienstwaffe traf 27-Jährigen

In der Wohnung trafen die Polizisten auf den 27-Jährigen, seine Mitbewohnerin und einen weiteren Mann. Dann eskalierte die Situation abrupt.

Die Polizei weiter wörtlich: "Als die Beamten die Wohnung betraten, ging der 27-Jährige mit einer Schere in der einen und einer Spritze in der anderen Hand direkt auf die Beamten los."

Die Polizisten reagierten sofort und griffen zu ihren Dienstwaffen. "Die Beamten machten in der Folge von ihren Dienstwaffen Gebrauch und trafen den 27-Jährigen." Trotz sofort eingeleiteter Hilfe kam für den Mann jede Rettung zu spät. "Durch die Beamten unverzüglich eingeleitete Erste-Hilfe-Maßnahmen blieben erfolglos."

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