Alexander Zverev steht im Viertelfinale des ATP-500-Turniers in der Wiener Stadthalle. Er rang am Donnerstag den Niederländer Tallon Griekspoor in zwei Sätzen nieder und schaffte damit Historisches. Zverev ist nämlich am Montag die neue Nummer eins der Tennis-Weltrangliste.
Zuvor erlebte Zverev allerdings noch einen besonders kuriosen Moment – und das ausgerechnet vor dem Matchball. Plötzlich gab nämlich die LED-Werbebande am Rand des Platzes ihren Geist auf.
Zumindest an genau einer Stelle. Genau dort, wo zuvor der offensichtlich wuchtige Aufschlag des Deutschen landete. Nach dem Aufprall der Filzkugel war die LED-Wand nämlich plötzlich kaputt. Anstelle des Sponsorlogos war nur noch grelles Licht zu sehen gewesen. Deswegen unterbrach der Schiedsrichter das Spiel auch kurzfristig. Das Licht blendete schließlich.
Eine schnelle Lösung gab es nicht. Deshalb wurde der Schiedsrichter in der Stadthalle kreativ. Er zückte kurzerhand ein Handtuch von Tennis-Star Zverev und hängte dieses über die beschädigte Stelle. Es funktionierte, musste aber ohnehin auch nur für einen Punkt lang halten.
Denn Zverev schlug erneut auf und servierte ein Ass zum Sieg. Beim Jubel danach war die kurze LED-Panne schon wieder vergessen.