Sein Ziel am Sonntag? "Besser werden." Auf ein Amt oder eine konkrete Prozentzahl will sich Florian Krumböck (34) nicht festlegen. Der Landtagsabgeordnete tritt für die VP in seiner Heimatstadt an. Mit "Heute" (Video in voller Länge unten) sprach er über:
"Die Stadt wurde in den letzten Jahren verbaut, verstaut und verschuldet. Die St. Pöltner wollen frischen Wind und genau den kann ich bringen."
"Wenn man eine Idee eingebracht hat, dann war sie laut Bürgermeister Stadler entweder rot und gut oder nicht rot und schlecht. Das hat die Menschen ermüdet."
"Wir können dieses Mal wirklich sagen, dass die Stimme so viel zählt wie noch nie zuvor. Es können einzelne Stimmen sein, die darüber entscheiden, ob die absolute Mehrheit der SPÖ verloren geht oder ob sie sie behalten. Mir geht es nicht um Posten, sondern darum, endlich einmal über Inhalte zu reden – und nicht nur über die Frage, wer einen Vorschlag macht.“
"Bremsen – damit unsere Stadt wieder eine ist, in der man gut und gerne leben kann."
"Menschen, die Hilfe brauchen, sollen auch Hilfe bekommen, aber ihren Teil dazu beitragen, dass das große Ganze funktioniert. Deshalb sieht das Gesetz vor, dass Sozialhilfeempfänger, aber auch Asylwerber in der Grundversorgung, zu gemeinnütziger Tätigkeit herangezogen werden können, wenn die Gemeinden das möchten. Genau das haben wir im Gemeinderat gefordert. Wenig überraschend war der Gegenwind von Rot und Grün – aber auch die FPÖ war dagegen."
"Ich will neue Angebote für die Kleinkinderbetreuung schaffen, damit die St. Pöltner Familie und Beruf bestmöglich unter einen Hut bringen können. Mein Angebot mit dem Familienbund NÖ: 45 neue Plätze."
„Wir müssen schauen, dass wir Kinder in eine Klasse bringen, die miteinander Deutsch sprechen müssen.“Florian KrumböckSpitzenkandidat ÖVP
"Gerade was den Spracherwerb betrifft, haben wir massive Herausforderungen in der Stadt. In öffentlichen Volksschulen haben wir mittlerweile 56 Prozent der Schüler mit nicht-deutscher Umgangssprache, in den Mittelschulen sind es fast zwei Drittel. Da sieht man, dass die Lehrer, die einen großartigen Job leisten, extreme Herausforderungen haben, einen guten Unterricht zu gewährleisten."
"Ich bin dafür, alle Kinder, die zwei Jahre alt sind, zur Einschreibung in den Kindergarten einzuladen, um den Eltern zu vermitteln, dass es gut wäre, das Kind in einen Kindergarten zu schicken, um Deutsch zu lernen, damit es sich später leichter tut."
"Wir müssen verhindern, dass es Sprachinseln in einzelnen Schulen gibt. Durch verfehlte Stadtentwicklung und Wohnbaupolitik der SPÖ sehen wir Gegenden, wo es wirklich schwierig ist. Da müssen wir schauen, dass wir Kinder in eine Klasse bringen, die miteinander Deutsch sprechen müssen – und sich in der Pause nicht in fremden Sprachen unterhalten können."
"Ich bin bereit, Verantwortung zu übernehmen."