FPÖ-Landesrat packt aus

"Bub von Migranten wegen Wurstsemmel geschlagen"

Martin Antauer will bei der St.-Pölten-Wahl am Sonntag die rote Absolute brechen. Im "Heute"-Talk spricht er über Zuwanderung und teure Kunstprojekte.
Clemens Oistric
19.01.2026, 05:00
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Knapp neun Prozent schaffte die FPÖ bei der letzten Wahl in St. Pölten. Mit Asyllandesrat Martin Antauer (58) an der Spitze wollen die Blauen die Absolute der SPÖ brechen. "Heute" sprach mit Antauer (Video in voller Länge unten) unter anderem über:

Wahlziel am Sonntag

"Wir wollen, dass Herr Stadler nicht weiter am Bürger vorbeiregieren und mit Steuergeld sein Unwesen treiben kann. Wir werden die absolute Mehrheit brechen."

Video: Martin Antauer im Talk

Kritik an Steuergeld-Einsatz

"Es ist unfassbar, wie viel Geld mit diesem Kunstprojekt Tangente in St. Pölten aus dem Fenster geschossen wurde – 18 Millionen Euro. Ein Künstler hat zum Beispiel seinen Schweiß auf Säulen verbreitet. Die Zuseher durften dann Gummistiefeln anziehen und am Schweiß schnuppern."

Fahnen-Gate

"… und dann gab’s noch das Klopömpel-Projekt. Am Rathausplatz wurde ein riesiger Durchputzer aufgestellt – mit rot-weiß-roter Fahne drauf. Das ist bezeichnend: Die SPÖ will unsere Fahne im Klo haben und hängt dafür die Regenbogenfahne am Rathaus auf."

Vielfalt

"Jeder kann sein Leben gestalten, wie er möchte. Aber aufs Rathaus gehört die offizielle rot-weiß-rote Fahne und keine Regenbogenfahne."

Sicherheitslage in der Landeshauptstadt

"Es gibt in St. Pölten mittlerweile Hotspots, wo sich Frauen am Abend nicht mehr alleine hingehen trauen – etwa beim Bahnhof. Auch viele Eltern haben Angst, ihre Kinder alleine rauszulassen. Ich verstehe das und verspreche: Wir räumen auf – bei der Kriminalität, aber selbstverständlich auch bei der Steuergeld-Vernichtung."

Wohnungsmarkt

"Es wurde viel gebaut, aber es sind teure Wohnungen – für viele nicht mehr leistbar. Wir wollen 500 Sozialwohnungen mit dem Quadratmeterpreis von 7 Euro."

Autofreier Domplatz in St. Pölten

"Der autofreie Domplatz hat sich zu einer Betonwüste, die im Sommer extrem heiß ist, entwickelt. Viele Ältere oder Gehbehinderte können nicht einmal mehr zum Arzt gehen; auch der Handel leidet. Wir fordern 150 Parkplätze um und am Domplatz und haben die Bürgerinitiative 'Rettet die Innenstadt – Parkplätze am Domplatz' ins Leben gerufen."

Situation an den Schulen

"Kürzlich hat mich eine Mutter angerufen, deren Sohn in der Schule von migrantischen Mitschülern gemobbt, beschimpft und geschlagen wird – weil er eine Wurstsemmel gegessen hat. Das sind keine Einzelfälle, sondern Auswüchse falscher Toleranz gegenüber anderen Religionen. Ich sage klar: Zuwanderer haben sich an unsere Regeln und Bräuche zu halten."

Mehrwertsteuer-Senkung der Regierung

"Reine Showpolitik, die den Menschen nichts bringen wird. Butter 6 Cent billiger – das ist ein Anschmieren der Bürger."

{title && {title} } coi, {title && {title} } Akt. 19.01.2026, 10:36, 19.01.2026, 05:00
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