In den Freitagmorgenstunden kam es in Innsbruck zu einem Einbruch in einem Waffengeschäft mit anschließender Verfolgungsjagd über die Staatsgrenze hinaus und zwei Festnahmen. Der Vorfall kam damit ins Rollen, dass eine Zeugin gegen 5.30 Uhr die Polizei alarmierte.
Nach dem Waffencoup machten sich die Verdächtigen mit einem Fahrzeug aus dem Staub, welches im Zuge einer Großfahndung von einer Polizeistreife im Bereich des Zirler Bergs auf der B177 entdeckt wurde. Es folgte eine Verfolgungsjagd ins benachbarte Bayern, wobei es dem Tatverdächtigen gelang, die Polizei abzuschütteln.
Später entdeckte eine Streife in Bayern den verunfallten Fluchtwagen. Die Insassen waren allerdings verschwunden und dürften ihre Flucht zu Fuß fortgesetzt haben. In weiterer Folge wurde auch per Hubschrauber nach den Flüchtigen gesucht. Die Polizei in Bayern sprach zudem eine Warnung an die Bevölkerung aus. Zudem kam es zu Einschränkungen im Verkehr. Der Bahnverkehr zwischen Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald wurde vorübergehend gesperrt.
Gegen 11 Uhr vermeldete die bayerische Polizei dann die Festnahme von zwei Tatverdächtigen. Nun kamen neue Details zu den beiden Männern ans Licht. Bei ihnen soll es sich um einen 34-jährigen Niederländer und einen 30 Jahre alten Mann mit noch ungeklärter Staatsbürgerschaft handeln.
Das Fluchtfahrzeug der Verdächtigen soll gestohlen gewesen sein. Darin fanden die Beamten mehrere Langwaffen. Wie die "Krone" berichtet, sucht die Polizei weiterhin nach mutmaßlichen Komplizen der beiden Männer. Es werde nach mehreren Tatverdächtigen gesucht.
Nun sollen die Verdächtigen befragt werden, ob sie auspacken, ist jedoch fraglich. Weitere Informationen zur Festnahme der Verdächtigen wollte die Polizei "aus ermittlungstaktischen Gründen" nicht preisgeben.