Traurige Nachrichten von der deutschen Insel Poel: Jener Buckelwal, der unweit der Stadt Wismar gestrandet ist, kann wohl nicht mehr gerettet werden. Laut einem Sprecher des Umweltministeriums von Mecklenburg-Vorpommern sei die Lage weiterhin unverändert.
"Timmy" werde rund um die Uhr beobachtet und betreut. Feuerwehrkräfte würden ihn regelmäßig mit Wasser bespritzen. Mehr können die Helfer für den Meeressäuger jedoch nicht tun. Er wird wohl sterben.
Auch das Wetter gibt Grund zur Sorge. Am Sonntag wird an der Ostseeküste mit starken Windböen gerechnet. Daher müsse die Positionierung der Wassersprenger gegebenenfalls angepasst werden.
Nach Ostern soll der womöglich durch eine Schiffsschraube verletzte Buckelwal wieder von Experten untersucht werden. Rettungsversuche gebe es allerdings bereits seit Mittwoch keine mehr.
Besonders dramatisch: Die Schreie des Tieres seien kilometerweit zu hören. Spezialmikrofone konnten sie auch in großer Entfernung noch wahrnehmen. Für das menschliche Ohr sollen sie einem Weinen ähneln. Laut einem Bericht der "Bild" reiste aus Wien ein experimenteller Musiker an, um die Laute aufzunehmen.