Unglaublich! Der Wal in der Ostsee sitzt jetzt schon wieder fest.
Mittlerweile ist es das dritte Mal. "Timmy" läuft auf Grund, kommt nicht mehr frei, wird in frenetischen Rettungsaktionen frei gebaggert. Sämtliche Medien Deutschlands fiebern mit und jubeln, wenn die Befreiung gelingt.
Doch der Wal muss zurück in den Atlantik, kann in der Ostsee nicht überleben. Das Nadelöhr bei Dänemark zu finden, ist aber denkbar schwierig. Erst steckte er am Timmendorf Strand fest, dann befreite er sich, lief in der Bucht von Wismar wieder auf Grund (unweit einer Insel namens Walfisch).
Zwischenzeitlich tauchte er ab und war verschwunden, jetzt die nächste kuriose Wende.
Laut NDR steckt der Wal seit Dienstagmittag abermals fest, diesmal in der Bucht von Kirchdorf vor der Ostseeinsel Poel. Wie auf einer Pressekonferenz verkündet wurde, versuchten Retter auf Schlauchbooten noch, ihn vom flachen Gebiet wegzuscheuchen. Doch "Timmy" ließ sich nicht beirren.
Immerhin ist das Wasser an seiner aktuellen Position nicht so tief, dass er komplett feststeckt. Grundsätzlich sei es möglich, dass er sich aus eigener Kraft wieder befreit. Vielleicht legt der Buckelwal also auch nur eine kleine Verschnaufpause ein.
"Er hat sich nicht an seine Route gehalten", sagt Umweltminister Till Backhaus. "Er ist jetzt rechts abgebogen und in den Kirchsee eingeschwommen. Und dort sitzt er jetzt fest."
Immerhin: die Richtung stimmt.