"Ein Thron für einen König"

Gold-Klo gegen Trump – Kunstaktion sorgt für Wirbel

In Washington haben Künstler eine goldene Toilette aufgestellt. Mit dem Titel "Ein Thron für einen König" richtet sich die Aktion gegen Donald Trump.
Newsdesk Heute
31.03.2026, 13:20
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Mitten in Washington sorgt eine ungewöhnliche Kunstinstallation für Aufsehen – und jede Menge Fotos. Eine goldene Toilette wird dort zum politischen Statement gegen US-Präsident Donald Trump.

Nahe dem Lincoln-Denkmal steht seit Montag eine Toilette aus Gold auf einem Sockel aus Kunstmarmor. Auf einer Plakette ist der Titel "Ein Thron für einen König" zu lesen. Zahlreiche Passanten nutzten die Gelegenheit und ließen sich auf der Installation sitzend fotografieren.

Künstlerkollektiv Secret Handshake

Hinter der Aktion steckt das Künstlerkollektiv Secret Handshake. Auf der Plakette üben die Künstler deutliche Kritik: "In einer Zeit beispielloser Spaltung, eskalierender Konflikte und wirtschaftlicher Turbulenzen hat sich Präsident Trump auf das konzentriert, was wirklich zählt: die Neugestaltung des Lincoln-Badezimmers im Weißen Haus".

Weiter heißt es dort: "Dies, sein krönender Erfolg, ist eine kühne Erinnerung daran, dass der Präsident nicht nur Geschäftsmann ist, sondern sich um das Geschäft kümmert."

Hintergrund: Renovierungen im Weißen Haus

Hintergrund der Aktion ist eine von Trump angekündigte Renovierung eines nach Abraham Lincoln benannten Badezimmers im Weißen Haus. Bereits im Oktober hatte er Pläne präsentiert, bei denen goldene Armaturen und echter Marmor eingesetzt werden sollen.

Kritiker werfen dem US-Präsidenten vor, sich wie ein autoritärer Herrscher zu verhalten. Unter dem Motto "No Kings" (Keine Könige) gingen am Samstag Millionen Menschen in den USA auf die Straße, um gegen Trump zu demonstrieren.

Zahlreiche Passanten nutzten die Gelegenheit und ließen sich auf der Installation sitzend fotografieren.
Reuters

Die Gruppe Secret Handshake hält sich bedeckt und veröffentlicht keine Namen ihrer Mitglieder. Ihr Logo ist auf einer Toilettenpapierrolle zu sehen. Ein Mitglied erklärte gegenüber der "Washington Post", unter Trump wirke vieles düster und hoffnungslos. Die Installation solle dagegen eine "Unbeschwertheit aus, die eine Art Atempause von der Dunkelheit sein könnte" vermitteln.

Es ist nicht die erste Aktion der Künstler: Bereits im Herbst hatten sie in Washington eine Statue aufgestellt, die Trump gemeinsam mit dem Sexualverbrecher Jeffrey Epstein händehaltend in Tanzpose zeigt. Der Titel der Installation lautete "Best friends " (beste Freunde).

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