In Washington aufgetaucht

"Titanic"-Pose: Trump-Epstein-Statue sorgt für Wirbel

In Washington ist eine Statue aufgetaucht, die Trump und Epstein in der berühmten "Titanic"-Pose zeigt. Hinter der Aktion steckt eine anonyme Gruppe.
Newsdesk Heute
12.03.2026, 07:45
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

In Washington sorgt eine ungewöhnliche Installation für Aufsehen: In unmittelbarer Nähe des Kapitols ist eine Statue aufgetaucht, die US-Präsident Donald Trump und den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein in einer Pose aus dem Filmklassiker "Titanic" zeigt.

Die goldfarbene Skulptur mit dem Titel "Der König der Welt" wurde in der Nacht auf Dienstag aufgestellt. Hinter der Aktion steht die anonyme Gruppe "The Secret Handshake", wie sie der Nachrichtenagentur dpa bestätigte. Die Figur zeigt zwei Männer auf einem kleinen Nachbau eines Schiffsbuges mit ausgebreiteten Armen – eine Anspielung auf die berühmte Szene aus "Titanic", in der Rose (Kate Winslet) vor Jack (Leonardo DiCaprio) an der Reling steht und die Arme ausbreitet.

"Verbindung zwischen Trump und Epstein ehren"

Die Gruppe erklärte zu der Aktion: "Wir wollten eine Installation schaffen, die dem aktuellen Moment in der amerikanischen Geschichte angemessen erscheint." Zugleich sei es schwierig gewesen, die Skulptur an den Standort zu bringen, weil sie sehr schwer sei.

Auf einem Schild an der Statue steht: "Dieses Monument ehrt die Verbindung zwischen Donald Trump und Jeffrey Epstein, eine Freundschaft, die scheinbar auf luxuriösen Reisen, ausgelassenen Partys und geheimen Aktzeichnungen beruhte."

Video: Trump und Epstein auf dem sinkenden Schiff

Bereits früher war in Washington eine ähnliche Statue der beiden Männer aufgestellt worden – damals unter dem Titel "Best Friends Forever".

Der US-Multimillionär Epstein hatte über Jahre hinweg einen Missbrauchsring betrieben, dem zahlreiche junge Frauen und auch Minderjährige zum Opfer fielen. Trump war früher mit Epstein befreundet und taucht auch in den veröffentlichten Akten auf. Das allein gilt jedoch nicht als Beleg für strafbares Fehlverhalten.

Der Umgang der Trump-Regierung mit den sogenannten Epstein-Akten steht dennoch zunehmend in der Kritik. Abgeordnete und Beobachter werfen dem Justizministerium mangelnde Transparenz vor und kritisieren umfangreiche Schwärzungen in den veröffentlichten Dokumenten. In Teilen der Öffentlichkeit wächst deshalb der Verdacht, dass weiterhin Informationen zurückgehalten werden könnten.

{title && {title} } red, {title && {title} } 12.03.2026, 07:45
Weitere Storys
Jetzt E-Paper lesen