Camelot ist gefallen

"Wardens of Avalon" bringt die Artus-Sage zurück

Die Artus-Sage erhält eine düstere Neuinterpretation: "Wardens of Avalon" verbindet Kämpfe, Erkundung und den Wiederaufbau eines Königreichs.
Rene Findenig
08.07.2026, 20:03
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Die Legende um König Artus und die Ritter der Tafelrunde zählt zu den bekanntesten Erzählungen Europas. Doch in "Wardens of Avalon" beginnt die Geschichte nicht in einer Zeit des Ruhms, sondern nach einer schweren Niederlage. Die Ritter der Tafelrunde sind gefallen, Camelot liegt in Trümmern und das einst mächtige Königreich steht vor dem Aus. Publisher The Arcade Crew und Entwickler Runes Studio haben das neue Action-Rollenspiel jetzt offiziell vorgestellt. Der Titel soll 2027 für PC erscheinen und setzt auf eine Mischung aus Kämpfen, Erkundung und dem Wiederaufbau einer zerstörten Welt.

Nach dem Untergang beginnt ein neuer Kampf

Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Insel Avalon. Dort schlüpfen Spieler in die Rolle eines Mitglieds der neu gegründeten "Legion of the Twilight Knights". Ihre Aufgabe ist klar: Das gefallene Königreich soll wieder aufgebaut werden. Dabei kann das Abenteuer alleine oder gemeinsam mit anderen im Koop bestritten werden. Laut den Entwicklern umfasst das Spiel eine vollständige Kampagne, die beide Spielweisen unterstützt. Schon im Juni 2026 erhielten Interessierte die Möglichkeit, selbst einen Blick auf das Spiel zu werfen. Für den PC war ein öffentlicher Playtest möglich, für den sich Spieler über Steam anmelden konnten.

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Spieler reisen durch verschiedene Regionen Avalons, in denen unterschiedliche Gegner, Gefahren und wertvolle Rohstoffe warten. Die Entwickler versprechen verzweigte Verliese, große Bosskämpfe und zahlreiche Herausforderungen auf dem Weg durch die zerstörte Welt. Im Kampf reicht es nach den bisherigen Informationen nicht aus, einfach anzugreifen. Stattdessen soll ein gutes Gespür für den richtigen Moment entscheidend sein. Ausdauer muss sorgfältig eingeteilt werden, gegnerische Angriffsmuster wollen erkannt werden und viele Bossgegner kämpfen in mehreren Phasen.

Aus Ruinen entsteht Schritt für Schritt ein neues Reich

Nach erfolgreichen Expeditionen kehren die Helden in ihre Festung zurück. Dort beginnt ein weiterer wichtiger Teil des Spiels. Gesammelte Rohstoffe und erbeutete Schätze fließen in den Wiederaufbau Avalons. Nach und nach entstehen neue Stadtviertel, zusätzliche Gebäude und Werkstätten. Mit dem Ausbau der Siedlung schließen sich weitere Bewohner an. Schmiede fertigen neue Ausrüstung, während Druiden, Kräuterkundige und Alchemisten das Königreich mit ihren Fähigkeiten unterstützen. Gleichzeitig wächst jedoch auch die Gefahr. Die verdorbenen Ritter der Tafelrunde greifen das entstehende Reich immer wieder an.

Runes Studio verzichtet auf klassische Charakterklassen. Statt sich früh auf eine bestimmte Rolle festzulegen, sollen Spieler ihren Helden jederzeit anpassen können. Dadurch lassen sich unterschiedliche Kampfstile ausprobieren und je nach Situation verändern. Hinzu kommen neue Waffen und Rüstungen, die auf den Reisen gesammelt oder hergestellt werden können. Siegel dienen dazu, Ausrüstung zusätzlich zu verstärken. Außerdem spielen Schwüre eine Rolle, durch die verschiedene Segnungen freigeschaltet werden. Auch das Beherrschen der Elemente gehört zu den Fähigkeiten, die im Verlauf des Spiels eingesetzt werden können.

Düstere Neuinterpretation der Artus-Sage

Wer Angriffe im richtigen Moment ausweicht oder pariert, verschafft sich zusätzliche Vorteile im Kampf. Statt die bekannte Geschichte rund um Camelot nachzuerzählen, setzt "Wardens of Avalon" zeitlich nach dem Zusammenbruch des Königreichs an. Die bekannte Sagenwelt dient damit als Grundlage für eine neue Handlung, in der der Wiederaufbau im Mittelpunkt steht. Gleichzeitig greifen die Entwickler bekannte Figuren und Motive der Artus-Legenden auf, verändern ihre Rollen jedoch deutlich.

Mit der Kombination aus Action-Rollenspiel, Erkundung, Basisbau und kooperativem Spiel möchte das Team mehrere Spielmechaniken miteinander verbinden. Ob dieses Konzept am Ende aufgeht, wird sich spätestens 2027 zeigen.

{title && {title} } rfi, {title && {title} } 08.07.2026, 20:03
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