Klimaangst, Katastrophenmeldungen und CO2-Rekorde - kein Wunder, dass viele Menschen das Gefühl haben, die Welt gehe den Bach runter. Doch mitten im Krisenrauschen gibt’s auch richtig gute Nachrichten. Wir haben die besten "good news" zum Thema Klima und Umwelt für dich zusammengestellt.
Eine der schönsten Neuigkeiten: Die Grünen Meeresschildkröten wurden 2025 offiziell von der Liste der gefährdeten Arten gestrichen. Nach jahrzehntelangem Schutz erholen sich die Bestände endlich. Und nach jahrelangen erfolglosen Suchen wurde der Ginkgo-Zahnwal, einer der seltensten Tiere der Welt, endlich in freier Wildbahn gesichtet.
Auch bei der Energiegewinnung gibt’s Grund zum Jubeln: Solar- und Windstrom haben weltweit erstmals die Kohle überholt. In der EU stammt mittlerweile mehr als die Hälfte des Stroms aus erneuerbaren Quellen - ein historischer Meilenstein. Und seit den 1970er-Jahren ist der Preis für Solarmodule um mehr als 99 Prozent gesunken.
Weiterer Hit: Die Baumpflanzungs-Suchmaschine Ecosia hat eine Million Euro als Stiftungskapital für einen neuen Klima-Nobelpeis bereitgestellt.
Klimaschutz-Initiativen rund um den Globus zeigen Wirkung: In Griechenland entstehen neue Meeresparks, die Athener engagieren sich zudem für die urbane Imkerei und stellen Bienenstöcke auf Dächern auf, um die lokalen Ökosysteme zu unterstützen. Auf der Insel Sansibar bringen Frauen mit Solarstrom Licht in abgelegene Dörfer, in Deutschland wird Heilbronn zur grünen Hauptstadt Europas gekürt.
Und selbst der Vatikan geht mit gutem Beispiel voran: Mit einem riesigen Solarpark will er zum ersten klimaneutralen Staat der Welt werden.
Mit einem neuen stadtweiten Mehrwegbechersystem, das durch ein lokales Pfand- und Rückgabesystem unterstützt wird, geht Lissabon neue Wege. Es ist die erste europäische Hauptstadt mit einer Initiative zur Plastikmüll-Bekämpfung, zur Reduzierung von Emissionen und zur Einführung eines intelligenten Wiederverwendungsmodells.
Ein halbes Jahrhundert nach seinem Aussterben wurde einer der seltensten Greifvögel Europas - der Bartgeier - in Bulgarien wieder angesiedelt. Dies gilt als wichtiger Schritt zur Wiederansiedlung dieser Art in ganz Europa und darüber hinaus.
Mit einer Entscheidung im vergangenen September wurde Den Haag (Niederlande) zur ersten Stadt der Welt, die ein Verbot von Werbung für fossile Brennstoffe, einschließlich Benzinautos, Flugreisen und Kreuzfahrtschiffe, gesetzlich verankerte.
Noch mehr schöne Geschichten gefällig? Ein Konzert der Kultband Massive Attack in Großbritannien sparte 98 Prozent der Emissionen ein, und Pinguin-Kot kühlt durch Wolkenbildung den Planeten. In Tschechien bauten Biber einen Staudamm - genau dort, wo der Staat einen plante. Kostenersparnis: über 1 Million Euro. Danke, Natur!