Umfrage zeigt Belastung

"Wegen Job geweint" – Mitarbeiter verraten jetzt ALLES

Tränen, Wutausbrüche, Überlastung: Eine karriere.at-Umfrage zeigt, wie sehr der Job vielen zusetzt – und was sich Beschäftigte wünschen.
Oberösterreich Heute
03.10.2026, 20:55
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Der Job bringt viele zum Weinen – oder zum Explodieren: Das zeigt eine Umfrage der Jobplattform karriere.at. Sie lief vom 16. März bis 1. Mai unter Usern von karriere.at. Je nach Frage antworteten zwischen 1.189 und 2.235 Personen.

Jeder Dritte regelmäßig am Limit

Das Ergebnis: 52 Prozent der Befragten haben schon mindestens einmal wegen ihrer Arbeit geweint. Noch mehr haben vor Wut die Beherrschung verloren: 64 Prozent berichten von mindestens einem Wutausbruch wegen des Jobs.

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Und bei vielen bleibt es nicht bei einem einzelnen schlechten Tag: 31 Prozent geben an, mehrmals im Monat durch ihre Arbeit an die emotionale Belastungsgrenze zu kommen. Weitere 31 Prozent erleben das zumindest ein paar Mal im Jahr.

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"Kein Randthema"

"Unsere Befragung zeigt: Emotionale Belastung im Job ist kein Randthema, sondern Alltag für viele Menschen in Österreich", sagt karriere.at-Chef Georg Konjovic. Was würde helfen? Die häufigste Antwort ist weniger Arbeitslast: Das wünschen sich 34 Prozent der Befragten.

32 Prozent möchten ein Gespräch mit der Führungskraft, 29 Prozent professionelle Beratung. Für 28 Prozent wäre ein Austausch im Team eine gewünschte Unterstützung.

Konjovic sieht eine Ursache in der Aufgabenverteilung: "Nach Jahren der Rezession und Stagnation werden in vielen Unternehmen mehr Aufgaben auf weniger Schultern verteilt." Sein Appell: Führungskräfte sollten offen für Gespräche sein und die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter ernst nehmen.

red,Akt. 03.10.2026, 20:56, 03.10.2026, 20:55