Respektlos"

Wegen vier Sekunden: Austria-Gegner sauer auf Schiri

Aufregung bei GAK-Trainer Gerald Scheiblehner. Der Coach knöpfte sich nach dem 2:2-Remis gegen die Wiener Austria den Vierten Offiziellen vor.
Sport Heute
19.09.2026, 22:17
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Mit der Spielleitung von Referee Arnes Talic war Scheiblehner zufrieden gewesen. Nicht allerdings mit Julian Schnur, dem Vierten Offiziellen an der Seitenlinie. "Am Ende war es ein gerechtes Unentschieden, es haben zwei Mannschaften mit viel Herz gespielt. Was nicht gepasst hat, war das Verhalten des Vierten Offiziellen: einfach respektlos", schäumte GAK-Coach Scheiblehner nach dem Spiel bei "Sky".

"Das kann ich so nicht akzeptieren, wie der uns behandelt. Das ist ein junger Bursch, er behandelt uns Trainer aber von oben herab in einer gewissen Art und Weise, die ich nicht verstehe", schob der neue Grazer Trainer hinterher.

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Wechsel dauerte zu lange

Konkret ging es um einen Wechsel. Christian Lichtenberger ging aus dem Spiel, Anthony Smits sollte in die Partie kommen, allerdings hatte Lichtenberger für das Verlassen des Platzes in der 80. Minute 14 Sekunden gebraucht. Seit dieser Saison muss ein Auswechselspieler allerdings in zehn Sekunden das Spielfeld verlassen haben. Deshalb stand Smits eine Minute lang an der Seitenlinie, durfte erst danach aufs Feld. Genau in dieser Phase gelang der Austria der 2:2-Ausgleich durch Kang-Hee Lee.

"Es war ja regelkonform, es ist ja okay. Aber man muss schon sehen, dass die Burschen 80 Minuten Vollgas geben und dann 14 statt zehn Sekunden brauchen. Den Spieler dann eine Minute warten zu lassen – das kann spielentscheidend sein. Und die Art und Weise, wie der mit uns spricht, das ist einfach nicht in Ordnung", regte sich Scheiblehner erneut über den Vierten Offiziellen Schnur auf. "Der Herr Kassai (Viktor Kassai, Schiedsrichter-Boss, Anm.) war auch im Stadion. Vielleicht war der Druck zu groß für den jungen Burschen. Da muss er noch dazulernen", schob Scheiblehner hinterher.

"Ich kann das Verhalten so nicht stehen lassen. Wir waren respektvoller zu ihm, als er zu uns. Das ist nicht in Ordnung", schloss der GAK-Coach.

red,Akt. 19.09.2026, 22:23, 19.09.2026, 22:17