Nach 2:2 in Graz

Frust bei Austria-Kapitän: "Sonst werden wir..."

Ernüchterung bei der Wiener Austria. Beim 2:2 beim GAK liefen die Veilchen erneut dem Rückstand nach. Kapitän Manfred Fischer analysierte knallhart.
Sport Heute
19.09.2026, 21:52
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Die Wiener Austria taumelt durch die Bundesliga. Am vergangenen Sonntag brauchte es einen Last-Minute-Sieg gegen Austria Lustenau (2:1), beim 2:2 gegen die Grazer musste die Elf von Stephan Helm am Samstagabend zweimal einem Rückstand nachlaufen. Fischer (45.) und Kang-Hee Lee (81.) retteten die Punkteteilung, nachdem zuvor Alexander Hofleitner (15.) und Jacob Italiano (55.) für die Grazer genetzt hatten.

"Ich tue mir schwer. Wir wollten mit drei Punkten wieder heimfahren. Das ist uns nicht gelungen. Wir tun uns defensiv und offensiv sehr schwer, daran hat sich nichts verändert", analysierte der Kapitän die violetten Baustellen bei "Sky". "Wir haben jetzt drei Wochen. Da heißt es: Trainieren, trainieren, trainieren. Wir müssen uns verbessern. Das ist nicht gut genug", legte Fischer den Finger in die Wunde.

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Tatsächlich wirkte die Austria ideenlos, tat sich schwer, in Offensivaktionen zu kommen. Und wankte defensiv. "Wir haben wenig Kontrolle. Deswegen müssen wir uns verbessern", meinte der Austria-Kapitän weiter, wirkte selbst ein bisschen ratlos. Und blickte dann in die Zukunft: "Der Start war sehr turbulent. Ich erhoffe mir, dass es so nicht weitergeht. Weil sonst werden wir Probleme haben", so Fischer.

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"Man muss akzeptieren, dass es eine zerfahrene Partie war, dass der Spielverlauf gegen uns war und dass wir mit einem Punkt nach Hause fahren. Jetzt werden wir dran arbeiten, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen", ergänzte dann Coach Stephan Helm.

red,19.09.2026, 21:52