Manchmal könnte man wirklich als Tierfreund vom Glauben abfallen, wenn man sich manche Geschichten erzählen lässt. Zuletzt ist die Story über Katzendame "Lena" so unglaublich wie skandalös, denn nur weil sich die Familie nicht bereit erklären wollte, der weißen Katzenseniorin einen Platz auf die letzten Jahre zu schenken, sollte sie doch tatsächlich vom Jäger erschossen werden - nur weil das Frauli in ein Seniorenheim zieht.
Zum Glück gab es aber zumindest eine Person mit tierliebem Herzen, die sich verzweifelt an die Pfotenhilfe in Lochen gewandt hat, wo "Lena" natürlich gleich am nächsten Tag aufgenommen wurde.
„Lena ist ein sehr liebes und anschmiegsames Wesen. Wie man auch nur daran denken kann, sie einem Jäger zum Erschießen zu bringen anstatt sich an uns zu wenden, kann ich gar nicht nachvollziehen“Johanna StadlerPfotenhilfe Chefin
"Abgesehen davon, dass es gerichtlich mit bis zu zwei Jahren strafbar wäre, ist es ethisch extrem verwerflich, ein gesundes Tier einfach umbringen lassen zu wollen! Wir bekommen auch oft Anfragen von Tierärzten, die sich weigern, den Tötungswünschen von Tierhaltern nachzukommen", erzählt die Tierschützerin fassungslos weiter.
Der Mensch lebt immer öfter im "Hier" und "Jetzt" - oftmals auf Kosten der Haustiere - denn nur weil Hund, Katze oder Meerschweinchen heute geliebt und genossen werden, können sie morgen auch schon wieder zur Bürde werden, weil man kaum noch vorausplant.
Wenn du dich vielleicht sofort in die verschmuste "Lena" verliebt hast und ihr ein schönes, letztes Zuhause bieten möchtest, dann melde dich gerne unverbindlich bei der Pfotenhilfe!
"Es ist zum Verzweifeln: So schnell und unüberlegt wie Tiere oft angeschafft werden, versucht man sie auch wieder loszuwerden, wenn sie nicht voll den Erwartungen entsprechen und 'funktionieren'. Die Wegwerfgesellschaft wirkt sich längst auch stark auf Tiere aus. Aber wir und auch andere Tierschutzeinrichtungen haben nicht unbegrenzt Platz", appelliert Stadler abschließend an die Vernunft der Menschen.