Armer kleiner "Benni". Das junge Eichhörnchen wurde vor wenigen Tagen neben seiner toten Mama gefunden. Offenbar waren beide samt dem Kobel in Gänserndorf abgestürzt, und die Eichhörnchen-Mutter überlebte nicht. Völlig verzweifelt wich das Baby ihr nicht von der Seite und war dem Tode geweiht.
Glück im Unglück aber, dass ein Tierfreund auf das kleine Wildtier aufmerksam wurde, es einfing und sofort in die von Vier Pfoten geführte Eulen- und Greifvogelstation Haringsee (EGS) brachte. Dort erhielt das Eichhörnchenbaby seinen Namen "Benni" und wurde gleich einmal komplett untersucht.
„Wir glauben, dass Benni und seine Mutter aus dem Kobel gestürzt sind. Eichhörnchenmütter haben meist mehrere Kobel, in denen sie ihre Jungen aufziehen. Wenn sie sich unsicher fühlen oder gestört werden, übersiedeln sie ihre Kinder in einen andern Kobel. Dabei dürfte Bennis Mama leider ein Missgeschick passiert sein“Dr. Hans FreyLeiter der EGS
"Benni" wurde mit maximal fünf bis sechs Wochen gefunden und braucht noch Muttermilch, weshalb er jetzt in der Wildtierstation auch mit einem kleinen Spritzerl und Aufzuchtmilch gefüttert wird. Die ersten Zähne sind aber schon am Durchbrechen, weshalb auch bereits weiches Obst gekostet wird.
"Sobald Benni seine ersten Kletterversuche macht, wird er in ein größeres Gehege übersiedeln. Dort kann er seinen Bewegungsdrang ausleben und sich auf seine spätere Freilassung vorbereiten", so Dr. Frey.