Eichhörnchen zählen zu den beliebtesten Wildtieren der Österreicher, und trotzdem wissen wir ziemlich wenig über die Nüsse knackenden "Puschels". Oder könntest du aus dem Stegreif sagen, wie alt der niedliche Klettermax wird?
Nur etwa drei Jahre lang tollt das possierliche Tierchen durch unsere Wälder, was vergleichsweise zu anderen Säugetieren ein ziemlich kurzes Leben bedeutet. Die Wahrheit ist allerdings: Wenn sie überhaupt so alt werden, können sie froh sein, denn Eichhörnchen müssen sich vor sehr vielen Gefahren schützen und überleben selten das erste Lebensjahr.
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Das beliebte Wildtier ist für ein ausgewogenes Ökosystem in unseren Wäldern essenziell. Ihr "Nüsschen-Versteck-Spiel" sorgt für die Erneuerung des Waldes, da mehr Samen und Nüsse von den Puschels einfach vergessen werden, als gefressen und im Frühjahr zu keimen beginnen. Sie sind also - salopp gesagt - richtige Gärtner und tragen auch als Futterquelle für Beutegreifer zur natürlichen Nahrungskette bei, was natürlich die Artenvielfalt stabilisiert.
Helfen kann man ihnen aber immer mit nussreichen Futterstellen (Haselnüsse, Walnüsse, Sonnenblumenkerne) und Wasserquellen im Garten und Balkon. Auch über eine "ungepflegte" alte Baumecke freuen sie sich beim morschen Holz, für den Nestbau weniger plagen müssen.