In der sternklaren Nacht auf Mittwoch rasselten die Temperaturen auch im Großraum Wien in den Keller. Wer in der Früh mit dem Auto einen Schnellstart hinlegen wollte, musste erst einmal die Scheiben freilegen.
Selbst im Park rund um den Hochstrahlbrunnen in der Wiener Innenstadt entdeckte ein "Heute"-Leserreporter einen verdächtigen weißen Fleck auf dem Boden. War in der Nacht etwa Schnee gefallen? Wo hätte der denn herkommen können?
Die Antwort ist einfach: Nein, es handelt sich nicht um Schnee, sondern um Reif. Aufgrund der geringen Temperaturen kam es zu einer Eisbildung. Die weiße Schicht war deshalb so auffällig, weil sie sich inmitten eines frisch bearbeiteten Blumenbeets der Stadt befindet. Der Kontrast zur dunklen Erde machte den Flecken besonders weit sichtbar.
Wer die Fotos aufmerksam betrachtet, erkennt auch, direkt daneben ist ein Teil eines Sprinklersystems zur Bewässerung zu sehen. Ob dieses in Betrieb war, ist unbekannt.
Die weitere Prognose sieht in den nächsten Tagen weniger frostig aus.
Am Mittwoch halten sich laut Meteorologin Isabella Winterer entlang der Alpennordseite von Beginn an dichte Wolken, nach einem meist noch trockenen Start breitet sich vom Bodensee und Mühlviertel her Regen bis in den Nordosten aus. Im Süden und im Burgenland zeigt sich zeitweise die Sonne, nur vereinzelt ziehen auch dort Schauer durch. Der Wind dreht auf West und weht mäßig, im Donauraum in Böen lebhaft. Mit Höchstwerten zwischen 9 und 15 Grad kühlt es etwas ab.
Am Donnerstag scheint von Vorarlberg bis Mittelkärnten scheint häufig die Sonne, abgesehen vom Bodenseeraum lösen sich die Nebel- und Hochnebelfelder in den Tälern am Vormittag auf. Im Norden und Osten fällt in der ersten Tageshälfte etwas Regen, nachfolgend trocknet es auch hier weitgehend ab. Häufig sind die Wolken aber hartnäckig, die Sonne zeigt sich am ehesten im Wald- und Mühlviertel noch zeitweise. Der West- bis Nordwestwind weht im Osten mäßig bis lebhaft bei maximal 9 bis 15 Grad.
Am Freitag halten sich verbreitet hochnebelartige Wolken, auch in den westlichen Tallagen beginnt der Tag mit Nebel oder Hochnebel. Hier lösen sich die Wolken allerdings am Vormittag auf, während es in der Osthälfte oft länger trüb bleibt. Die Höchstwerte liegen zwischen 7 und 14 Grad.
Der Samstag hat vor allem im westlichen und südlichen Bergland sonniges Herbstwetter zu bieten. Im Norden und den südlichen Becken hält sich dagegen regional zäher Hochnebel. Dazu ziehen im Tagesverlauf im Norden dichte Wolken auf und Regen setzt ein, oberhalb von 1200 bis 1400 m fallen ein paar Schneeflocken. Der Wind weht schwach bis mäßig aus nördlichen Richtungen, maximal werden 6 bis 13 Grad erreicht.