Beauty-Eingriffe sind für Sabrina Wlak längst kein Neuland. Dieses Mal möchte die Influencerin allerdings einiges rückgängig machen. Vor allem ihr Kinn stört sie. Dort vermutet sie noch Reste von Fillern, die sie nun loswerden möchte.
Auch von ihrem einstigen Cat-Eye-Lifting ist Sabrina nicht mehr begeistert – beziehungsweise sieht sie davon kaum noch etwas. Den Eingriff hatte sie in Istanbul gemeinsam mit einem Brazilian Butt Lift durchführen lassen. "Wo sind die Cat Eyes hin? Die sind nicht mehr da", stellt sie enttäuscht in der ATV-Show "Reality, oida" fest.
Für ihr Vorhaben sucht Sabrina Dr. Beck in Wien auf. Der hat allerdings eine klare Meinung zu ihrer Beauty-Vergangenheit. "Alles, was sie bis jetzt gemacht hat, war schon zu viel. Das, was wir machen, ist zu viel", erklärt er.
Dann wird der Arzt noch deutlicher: "Man müsste sagen: 'Hey Mädl, lass alles bleiben und lies ein Buch stattdessen.'" Die zahlreichen Eingriffe seien nicht ohne Risiko. Der Mediziner spricht sogar von einer "wahnsinnigen Gefahr".
Wie kompliziert die Ausgangslage tatsächlich ist, zeigt sich bei der Untersuchung. Als Dr. Beck jene Stellen markiert, die er behandeln möchte, erwähnt Sabrina plötzlich ein weiteres Detail: Sie hatte bereits ein Facelift im Augenbereich, von dem der Arzt bis dahin nichts wusste.
Seine Reaktion fällt entsprechend deutlich aus: "Ah du Scheiße, wir müssen auf einiges achten. Katastrophe."
Unter ihrer Haut befinden sich Fäden von früheren Eingriffen. Diese muss der Chirurg bei der Entfernung von Gewebe und alten Fillern berücksichtigen, um keine zusätzlichen Schäden zu verursachen.
Während Sabrina in ihrem Gesicht wieder natürlicher aussehen möchte, verfolgt sie bei ihrem Körper allerdings ein anderes Ziel. Wenn sie schon im OP liegt, soll gleich noch ein weiterer Eingriff vorgenommen werden.
Erneut wird Fett abgesaugt und anschließend in ihren Po injiziert. Der soll dadurch noch runder und größer werden. Erst danach widmen sich die Ärzte ihrem Gesicht. Doch auch dort machen sich die zahlreichen vorherigen Operationen bemerkbar. Narbengewebe erschwert den Eingriff zusätzlich. Während der Narkose fällt Dr. Beck außerdem auf, dass Sabrinas Augen geöffnet bleiben.
"Das ist nicht der Normalzustand. Das ist, weil sie auch schon eine Augenlidstraffung hatte", erklärt er. Die Ausgangslage bezeichnet der Beauty-Doc insgesamt als "nicht die optimalste". Schließlich müsse das Ärzteteam genau darauf achten, durch die erneuten Eingriffe nichts zu verschlimmern. Zumindest etwas Gewebe können die Chirurgen schließlich entfernen.
Sabrina selbst hat erst mal genug von Eingriffen: "Ich hoffe, ich konnte jemanden abhalten, denselben Fehler zu machen."