Komplette Überraschung

Wende im Epstein-Skandal: Andrew gewinnt vor Gericht

Überraschender Erfolg für den Bruder von König Charles! Ein britisches Gericht hat die Durchsuchungen seiner Anwesen für rechtswidrig erklärt.
Heute Entertainment
09.10.2026, 10:44
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Damit hat wohl kaum jemand gerechnet! Andrew Mountbatten-Windsor (66), ehemals Prinz Andrew, kann im Skandal um seine Verbindungen zum verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein einen juristischen Erfolg verbuchen.

Ein Richter am High Court in London stellte am Donnerstag fest, dass die Durchsuchungsbeschlüsse für zwei Anwesen des früheren Royals rechtswidrig waren. Die britische Polizei hatte zuvor selbst eingeräumt, dass die Beschlüsse auf einer falschen rechtlichen Grundlage erlassen worden waren.

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Polizei musste Fehler eingestehen

Rückblick: Am 19. Februar 2026, ausgerechnet an seinem 66. Geburtstag, wurde Andrew wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch festgenommen. Gleichzeitig durchsuchten Ermittler sein damaliges Zuhause auf dem Sandringham-Anwesen sowie die Royal Lodge in Windsor.

Dabei stellten die Beamten Dokumente und elektronische Geräte sicher. Andrew wurde nach seiner Befragung wieder freigelassen. Eine Anklage wurde bislang nicht erhoben.

Seine Anwälte gingen anschließend juristisch gegen die Durchsuchungsbeschlüsse vor – und bekamen nun recht.

Die Polizei von Thames Valley räumte ein, dass bei der gerichtlichen Bewilligung die falsche gesetzliche Bestimmung angewendet worden war. Deshalb mussten die Beschlüsse aufgehoben werden.

Was passiert jetzt mit den Beweisen?

Für die Ermittler könnte der Fehler unangenehme Folgen haben. Denn noch ist ungeklärt, ob die Polizei die bei den Durchsuchungen beschlagnahmten Unterlagen und Geräte weiterhin behalten und für ihre Ermittlungen verwenden darf.

Genau darüber soll ein Gericht in einem weiteren Verfahren entscheiden. Eine entsprechende Anhörung wird für 2027 erwartet.

Andrew widersetzt sich dem Versuch der Polizei, die sichergestellten Gegenstände weiterhin einzubehalten.

Ermittlungen laufen trotzdem weiter

Eines stellte Richter Nicholas Hilliard allerdings ausdrücklich klar: Die Aufhebung der Durchsuchungsbeschlüsse bedeutet nicht, dass die gesamte Untersuchung rechtswidrig war oder eingestellt werden muss.

Im Zentrum der Ermittlungen steht der Verdacht, Andrew könnte während seiner Tätigkeit als britischer Handelsbeauftragter vertrauliche Informationen an Jeffrey Epstein weitergegeben haben.

Andrew bestreitet jegliches Fehlverhalten im Zusammenhang mit Epstein.

Für den früheren Prinzen ist die Entscheidung damit zwar ein wichtiger juristischer Etappensieg. Von einer vollständigen Entlastung kann aber keine Rede sein.

Charles zahlt nicht für Rechtsstreit

Auch innerhalb der Königsfamilie bleibt die Angelegenheit heikel. König Charles III. (77) hatte seinem jüngeren Bruder bereits 2025 die verbliebenen royalen Titel und Ehren entzogen.

Laut britischen Medien wurde Andrew außerdem klargemacht, dass private Gelder des Königs nicht zur Finanzierung seines juristischen Vorgehens gegen die Polizei verwendet werden dürfen.

red,09.10.2026, 10:44
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