Förderungen für Kuh-Pupse! Was im ersten Moment wie ein Scherz klingt, ist in Wahrheit Teil der Klimapolitik. Denn Kühe produzieren Methan, ein Gas, das deutlich schädlicher fürs Klima ist als CO₂.
Um diese Emissionen zu reduzieren, setzt der Staat auf Förderungen. Ziel ist es, die Landwirtschaft klimafreundlicher zu machen – auch wenn der Zugang auf den ersten Blick ungewöhnlich wirkt.
Konkret geht es um Maßnahmen im Stall und bei der Fütterung. Bestimmte Futtermittel oder neue Methoden können dafür sorgen, dass Kühe weniger Methan ausstoßen. Genau hier setzt die Förderung an.
Landwirte, die solche Maßnahmen umsetzen, können dafür Geld bekommen. Je nach Programm sind dabei Zuschüsse von mehreren hundert Euro möglich. Voraussetzung ist, dass die Maßnahmen nachweislich zur Reduktion beitragen.
Methan ist ein wesentlicher Treiber des Klimawandels. Gerade in der Tierhaltung entsteht ein großer Teil dieser Emissionen. Jede Reduktion kann daher einen Beitrag leisten.
Befürworter argumentieren, dass es genau solche kleinen Schritte braucht. Statt einer großen Lösung sind es viele einzelne Maßnahmen, die gemeinsam Wirkung zeigen sollen.