Auch Wien betroffen

Wetter-Warnungen für 7 Bundesländer ausgerufen

Eine Kaltfront bringt Österreich am Donnerstag kräftigen Regen, Gewitter und stürmischen Wind. Es gibt mehrere Warnungen.
André Wilding
08.10.2026, 12:10
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Mit dem freundlichen Herbstwetter ist vorerst Schluss! Eine Kaltfront zieht am Donnerstag über Österreich und sorgt für einen deutlichen Wetterumschwung. Kräftiger Regen, lokale Gewitter und teils stürmische Windböen stehen bevor.

Doch auch nach dem Durchzug der Front ist keine längere Wetterberuhigung in Sicht. Bereits am Samstag erreicht die nächste Störung Teile des Landes.

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Regen breitet sich über Österreich aus

Schon in der Früh dominieren im Westen und Süden dichte Wolken. Stellenweise fällt bereits Regen. Im Osten gibt es nach der Auflösung von Nebelfeldern zunächst noch sonnige Abschnitte.

Im Laufe des Tages verschlechtert sich das Wetter jedoch in weiten Teilen Österreichs. Schauer ziehen auf, örtlich regnet es kräftig. Vereinzelt können sich auch Gewitter bilden. Besonders betroffen sind die Regionen von Vorarlberg bis Oberösterreich sowie Osttirol, Kärnten und die westliche Obersteiermark. Hier fällt zunehmend verbreitet Regen.

Dazu kommt kräftiger Wind: Die anfangs südliche Strömung dreht auf West. Vor allem im Westen und Nordwesten frischt der Wind deutlich auf und erreicht in Böen teilweise Sturmstärke.

Die Österreichische Unwetterzentrale hat bereits für mehrere Bundesländer Warnungen ausgegeben – in Vorarlberg, Tirol und Kärnten wird vor starken Regenfällen gewarnt, in Oberösterreich, Niederösterreich, Wien und dem Burgenland pfeift ein kräftiger Wind der Bevölkerung um die Ohren.

Schnee im Bergland, Sonne im Osten

Am Freitag zieht die Kaltfront nach Osten weiter. Dahinter gelangt kühlere Luft nach Österreich.

Aktuelle Unwetterwarnungen für Österreich
uwz.at

Der Tag startet vielerorts mit dichten Wolken. Ganz im Norden zeigen sich bereits erste sonnige Auflockerungen. Entlang der Nordalpen und im äußersten Süden kann es in der Früh noch leicht regnen. Im westlichen Bergland fallen oberhalb von 1.500 Metern auch Schneeflocken.

Im weiteren Tagesverlauf lässt der Niederschlag weitgehend nach. Die Wolkendecke beginnt aufzureißen. Besonders zwischen dem Innviertel und dem Nordburgenland zeigt sich häufig die Sonne. Im Süden halten sich die Wolken dagegen länger. Im Osten bleibt der West- bis Nordwestwind lebhaft.

Nächste Störung bringt Regen

Wer auf ein durchgehend freundliches Wochenende hofft, wird enttäuscht. Bereits am Samstag sorgt eine weitere Wetterstörung für neue Wolken und Niederschläge. Von Vorarlberg bis ins Waldviertel zieht sich der Himmel rasch zu. Tagsüber regnet es in diesen Regionen zeitweise.

Im Süden und Osten gibt es zunächst noch sonnige Phasen. Ab Mittag nehmen aber auch dort die Wolken zu. Besonders im Südosten sind einzelne Regenschauer möglich. Der Wind weht meist schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen. An der Alpennordseite kann er aus Westen zeitweise lebhaft auffrischen.

Nach dem stürmischen Donnerstag bringt der Freitag zwar vielerorts eine kurze Wetterberuhigung. Schon am Samstag ist es damit vor allem im Westen und Norden wieder vorbei.

wil,08.10.2026, 12:10