Am Donnerstagabend (15.10) eskalierte ein Einbruch in ein Einfamilienhaus in Wien-Liesing. Gegen 18.15 Uhr wurde der Hausbewohner (65) durch das Bellen seines Hundes auf zwei fremde Männer aufmerksam, die gerade in das Haus eingedrungen sind. Doch die Situation geriet völlig außer Kontrolle
Der 65-Jährige reagierte sofort auf die ungebetenen Gäste in seinem Haus. Er begab sich zu seinem Tresor, holte daraus eine legal besessene Schusswaffe und stellte sich den beiden Eindringlingen entgegen.
Den beiden Einbrechern gelang es in einem Handgemenge , den Hausbewohner zu überwältigen und ihm die Waffe zu entreißen. Anschließend ergriffen sie mit samt der Schusswaffe die Flucht in unbekannte Richtung. Von den Tätern fehlt jede Spur.
Bei dem Kampf erlitt der Leidtragende eine Verletzung an der Hand. Aus Angst, dass die Einbrecher zurückkehren könnten, flüchtete er zur Sicherheit in den Keller seines Hauses. Erst von dort aus verständigte er die Polizei. Der verletzte Hausbewohner wurde von der Rettung medizinisch versorgt und anschließend in ein Spital gebracht.
Sofort leitete die Polizei eine großangelegte Fahndung nach den beiden Einbrechern ein. Dabei kamen auch Polizeihunde aus Wien und Niederösterreich zum Einsatz, die bei der Suche nach den Flüchtigen unterstützen sollten. Doch trotz der eingeleiteten Maßnahmen blieb die Fahndung erfolglos.
Die Wiener Kriminalpolizei hat inzwischen die Ermittlungen übernommen und versucht, die beiden flüchtigen Einbrecher auszuforschen. Besonders brisant: Die Männer konnten mit der geraubten Schusswaffe des 65-jährigen Opfers entkommen und befinden sich nach wie vor auf freiem Fuß.