2022 unterschrieben

Wiener müssen fünf Jahre auf schnelles Internet warten

2022 befürworteten Anrainer in Wien-Penzing per Unterschrift den Ausbau eines Glasfaseranschlusses. Erst fünf Jahre später soll dies geschehen.
28.10.2026, 17:55
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Ärger um Internet-Ausbau! Während in vielen ländlichen Regionen längst schnelles Internet verfügbar ist, warten Bewohner der Ameisbachzeile in Wien-Penzing seit September 2022 auf einen Glasfaseranschluss.

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Es war von einem "Prestigeprojekt" die Rede

Der Frust bei den Anrainern der Ameisbachzeile in Breitensee sitzt tief. Bereits 2022 wurden die Bewohner zu einem geplanten Glasfaserausbau befragt. Damals sei sogar von einem Prestigeprojekt die Rede gewesen. Doch auf der linken Straßenseite (stadteinwärts) fehlt das schnelle Internet bis heute.

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„Mittlerweile gibt es in Österreich in den kleinsten Dörfern bereits Glasfaser, aber mitten in Wien schaffen wir es nicht?“
Ein betroffener Bewohner gegenüber "Heute"

Statt Glasfaser müssen sich die Haushalte laut dem Leser mit einem instabilen und schwachen 5G-Netz begnügen. Besonders im Homeoffice sei das ein Problem. Der Anrainer vermutet zudem, dass die vielen Nutzer rund um das Hanusch-Krankenhaus das Mobilfunknetz zusätzlich belasten.

"Wir zahlen auch dafür einen monatlichen Betrag an A1", kritisiert der Wiener. Wiederholte Nachfragen hätten bislang keine Klarheit gebracht.

A1 nennt jetzt konkreten Zeitplan

Auf "Heute"-Anfrage erklärt A1, dass das erste von zwei angrenzenden Ausbaugebieten bereits im Frühjahr 2026 fertiggestellt und freigegeben wurde.

Für die noch nicht erschlossenen Haushalte gibt es nun zumindest eine Perspektive: Der Glasfaserausbau ist für 2027 vorgesehen. Dafür soll die bestehende Mast-Infrastruktur in den Kleingartenanlagen genutzt werden, um die Glasfaserleitungen oberirdisch zu verlegen.

Sobald die Detailplanung abgeschlossen ist, will A1 die betroffenen Haushalte informieren. Bis dahin heißt es für die genervten Wiener weiter: warten.

red, 28.10.2026, 17:55
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