Wiener Polizisten ging am Wochenende ein dicker Fisch ins Netz. Der 26-jährige Lette wurde am Sonntag um 3.15 Uhr festgenommen, nachdem er in ein Geschäftslokal auf der Simmeringer Hauptstraße eingebrochen war.
Der Tatverdächtige wurde vom Lokalbesitzer auf frischer Tat angetroffen, als er dabei war, den Tresor aufzubrechen. Bei der Durchsuchung des 26-Jährigen wurde ein dreistelliger Bargeldbetrag vorgefunden und sichergestellt.
Im Zuge der weiteren Amtshandlung stellte sich heraus, dass das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Mitte, bereits in mehr als 21 Fällen von Geschäftseinbrüchen gegen den bis dahin unbekannten Täter Ermittlungen führte und bereits eine Festnahmeanordnung erwirkt wurde.
Der Tatverdächtige verweigerte die Aussage und wurde in eine Justizanstalt gebracht. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen, da der Tatverdächtige möglicherweise noch für weitere bisher ungeklärte Taten verantwortlich sein kann.
In der Folgenacht hatten es Polizisten abermals mit Standeskollegen des Letten zu tun. Am Montag um 0.45 Uhr beobachteten Zeugen einen laufenden Einbruch in einer Bäckereifiliale am Bahnhof Heiligenstadt. Beamte des Stadtpolizeikommandos Döbling betraten die Filiale mit Unterstützung von WEGA-Beamten und nahmen zwei Verdächtige vorläufig fest.
Es handelt sich um moldawische Staatsangehörige im Alter von 19 und 32 Jahren. Bei der Durchsuchung der Tatverdächtigen wurde eine niedrige vierstellige Bargeldsumme sowie Einbruchswerkzeug vorgefunden und sichergestellt.
Wie sich herausstellte, sollen die gleichen Männer am Tag zuvor bereits in der gleichen Filiale einen Einbruch begangen haben. Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle West, hat die Ermittlungen übernommen. Gegen den 32-Jährigen lag bereits ein Haftbefehl wegen mehreren Einbruchsdelikten vor. Beide Tatverdächtige wurden in eine Justizanstalt gebracht.