"Ab Mittag wird es teurer"

Wiener Taxikundin blecht für Mini-Fahrt 42,80 Euro

Derzeit dürfte in Wien ein Serientäter im Taxi beeinträchtigte Spitalspatienten mit zu hohen Fahrpreisen legen. Nun meldete sich ein drittes Opfer.
Christian Tomsits
01.04.2026, 05:30
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Wieder wurde eine Taxikundin nach einer Augen-Operation vor dem Ordensspital der Barmherzigen Brüder in Wien unglaublich unbarmherzig ausgenommen.

Am 26. März stieg die lädierte Pensionistin Christine K. (74) mit ihrem Mann in ein wartendes Fahrzeug am Taxistand vor dem Krankenhaus ein. "Ein freundlicher Fahrer erklärte mir in perfektem Deutsch, dass ab Mittag die Fahrt leider nun mehr koste", so die Frau zu "Heute".

Nach wenigen Minuten Fahrt in den benachbarten 20. Bezirk kassierte der "angebliche Montenegriner" happige 42,80 Euro in bar. Auf Wunsch der Kundin stellte der Unbekannte sogar eine handgeschriebene Rechnung aus. "Später sah ich, dass natürlich kein Kennzeichen eingetragen wurde", so die geprellte Wienerin wütend.

Da sie aufgrund der Augensituation keine Personenbeschreibung abgeben und nicht einmal die Farbe des Fahrzeugs beschreiben konnte, blitzte sie bei der Taxi-Firma und am Notruf angeblich ab. Laut der Wiener Polizei liegen zur Causa bisher keine Anzeigen vor. Die mutmaßlichen Opfer sollten sich jedoch bei den Beamten melden, "denn jede Anzeige wird verfolgt".

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