Er zeigte ihr sein Genital

Wienerin (35) von Essenslieferant sexuell belästigt

Eine 35-jährige Wienerin wurde bei einer Bestellung von einem Lieferando-Fahrer belästigt - der Vorfall belastet sie bis heute schwer.
André Wilding
04.04.2026, 15:45
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Ein ganz gewöhnlicher Vormittag endete für eine 35-jährige Wienerin in einem verstörenden Erlebnis. Was mit einer simplen Bestellung am Gründonnerstag begann, entwickelte sich innerhalb weniger Minuten zu einer Situation, die sie nicht mehr loslässt.

"Darf ich sie streicheln?"

"Ich habe Katzenfutter auf Lieferando bestellt", erklärt die Frau gegenüber der "Kronen Zeitung". Kurz darauf stand bereits der Zusteller vor ihrer Tür. Während sie das Paket entgegennahm, sprang ihre Katze wie gewohnt auf ihre Schultern.

Der Mann zeigte Interesse an dem Tier und fragte: "Darf ich sie streicheln?" Die 35-Jährige willigte ein. Doch dann wurde die Situation unangenehm, heißt es im Bericht der Tageszeitung. Plötzlich spürte sie eine Berührung an ihrem Körper. "Ich habe mich erschreckt, aber angenommen, dass es beim Streicheln der Katze einfach unabsichtlich passiert ist."

Vor Wienerin entblößt

Kurz darauf bat der Zusteller, die Toilette benutzen zu dürfen. Die Wienerin erlaubte es ihm. Was danach folgte, belastet sie bis heute. Nach ihrem Bericht soll der Mann die Toilette bei offener Tür benutzt haben. Wenig später sei er dann nackt aus dem Badezimmer gekommen und habe sich vor ihr aufgebaut.

Daraufhin eskalierte die Situation. Völlig ungeniert soll er der Wienerin sein erregtes Genital gezeigt und dabei gelacht haben. Die 35-Jährige forderte den Lieferant daraufhin sofort auf, die Wohnung zu verlassen.

"Bitte geh weg!"

"Bitte geh weg!", erinnert sie sich in der "Krone". Erst nach mehrmaliger Aufforderung habe der Zusteller die Wohnung verlassen. Die Frau reagierte sofort und wandte sich an den Frauennotruf. Kurz darauf wurde auch die Polizei eingeschaltet.

Die Wiener Polizei bestätigt gegenüber der Tageszeitung Ermittlungen wegen sexueller Belästigung.

Auch der Lieferdienst äußerte sich zum Vorfall. "Wir bedauern den von Ihnen geschilderten Vorfall zutiefst und möchten als Unternehmen dazu beitragen, die Angelegenheit schnellstmöglich aufzuklären und die Behörden dabei zu unterstützen. Bitte schildern Sie uns den Vorfall erneut."

Die Fahndung nach dem Mann läuft. Für die Betroffene hat sich das Leben jedoch bereits verändert. "Meine Freiheit, alleine zu sein, wurde mir genommen", stellt sie gegenüber der "Krone" klar-

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