Wer auf der Suche nach einem gebrauchten Schnäppchen ist, der landet oftmals auf "willhaben.at". Auf Österreichs größten Anzeigenportal sind mehr als neun Millionen Angebote zu finden. Für "Heute"-Leserin Anna war das Grund genug, sich genau dort nach einem neuen Fotoapparat umzuschauen.
Als die junge Wienerin jedoch im Suchfeld "Sony Kamera" eingab, bekam sie dubiose Sex-Angebote ausgespielt. "In jeder vierten Anzeige waren Nacktbilder zu sehen, sowohl in der App als auch in der Desktop-Version", erzählt Anna im "Heute"-Talk. Wie lange die Schmuddel-Anzeigen noch online sein werden, ist unklar. Sicher ist, dass "willhaben.at" jegliche Inserate mit pornografischen Bildern, Inhalten oder Kontaktanzeigen verbietet.
Sex-Angebote auf der Onlineplattform sind scheinbar keine Seltenheit. Bereits voriges Wochenende berichtete "Heute"über dubiose Inserate die meist auf betrügerische Webseiten führten. Es handelt sich also offenbar nicht um Kontaktanzeigen, sondern sehr wahrscheinlich um potenzielle Betrüger.