Kinder-Event im Rathaus

WienXtra erklärt – so kam es zum Sex-Eis-Skandal

Bei der Kinderstadt "Wienopolis" im Rathaus wurde Wassereis mit fragwürdigen Sprüchen verteilt. Jetzt erklärt WienXtra, wie es dazu kommen konnte.
Wien Heute
01.09.2026, 05:30
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Das fragwürdige Wassereis war eigentlich längst aussortiert. Trotzdem landeten die Sex-Sprüche am Ende bei Kindern in der Hand. WienXtra erklärt jetzt auf "Heute"-Nachfrage, wie es zum peinlichen Eis-Fauxpas bei "Wienopolis" im Wiener Rathaus kommen konnte.

"Haben tagtäglich kontrolliert"

Die problematischen Eis-Sorten mit Sprüchen wie "Lutsch dein Ding", "Saugen und Lutschen erlaubt" und "Nur Hart macht's Spaß" wurden während der gesamten vergangenen Woche eigentlich konsequent aussortiert, erklärt eine Sprecherin gegenüber "Heute".

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"Täglich kontrollierten die Mitarbeiter die Lieferungen und stellten sicher, dass nur die richtigen Sorten an die Kinder verteilt wurden", heißt es. Eis mit den unerwünschten Sprüchen wurde jeweils zur Seite gelegt und sollte nicht in Umlauf kommen.

Am letzten Tag passierte der Fehler

Der entscheidende Fehler passierte erst am Freitag, dem letzten Tag der Veranstaltung. Um Lebensmittel nicht wegwerfen zu müssen, wurden die übrig gebliebenen Produkte gesammelt und in Boxen zusammengestellt. Ein WienXtra-Mitarbeiter verteilte diese anschließend an die Kinder. Dabei landete offenbar auch jene Box mit dem zuvor aussortierten Wassereis in der Ausgabe.

Das Eis kommt vom Süßwarenhersteller Hitschies, der mit den Sprüchen bereits bei der Einführung im Jahr 2024 für Gesprächsstoff sorgte. Die Hauptzielgruppe der Firma sind junge Erwachsene im Alter von 25 bis 45 Jahren.

WienXtra: "Fehler sind menschlich"

WienXtra betont, im Sinne der Transparenz unmittelbar zu dem Fehler gestanden zu sein. "Fehler sind menschlich und passieren. Aber natürlich entschuldigen wir uns dafür und nehmen ihn zum Anlass unsere Prozesse und auch die Zusammenarbeit mit Herstellern und Lieferanten zu überdenken und zu überarbeiten", erklärt WienXtra.

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Bereits zuvor hatte WienXtra klargestellt, dass die Auswahl des Wassereises grundsätzlich bewusst erfolgt sei, die aufgedruckten Sprüche aber nicht den Angaben entsprochen hätten, die man ursprünglich erhalten habe.

Wie viele Stück des problematischen Eises letztlich tatsächlich bei den Kindern landeten, bleibt allerdings weiter offen. Weitere Details beantworte WienXtra derzeit nicht, heißt es.

{title && {title} } red, {title && {title} } 01.09.2026, 05:30
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