Der Eurovision Song Contest 2026 lockte Millionen Menschen vor die Bildschirme. Doch während in der Wiener Stadthalle bereits gefeiert und performt wurde, irritierte ein kleines Detail zahlreiche Zuschauer im deutschen Fernsehen und löste online wilde Spekulationen aus.
Denn beim Start der Übertragung im "Ersten" fehlte der sonst übliche "Live"-Hinweis unter dem Senderlogo. Genau das brachte viele ESC-Fans ins Grübeln. Auf X, Instagram und in anderen Fan-Foren wurde innerhalb kürzester Zeit diskutiert, ob die ARD womöglich keine echte Live-Übertragung zeigte.
Besonders auffällig, das fehlende Zeichen tauchte nicht bloß für ein paar Sekunden nicht auf. Erst mehrere Minuten nach Beginn der Sendung erschien der Hinweis plötzlich im Bild. Exakt als die beiden Moderatoren Victoria Swarovski und Michael Ostrowski die Bühne betraten. Für manche Zuschauer wirkte es deshalb so, als wäre die Übertragung erst verspätet live geschaltet worden.
Während ESC-Sieger JJ die Show mit seinem Song "Wasted Love" eröffnete und die Länder mit ihren Fahnen einzogen fehlte das "Live"-Logo!
Dass tatsächlich eine Aufzeichnung ausgestrahlt wurde, halten Experten allerdings für äußerst unwahrscheinlich, berichtet "TV Movie". Mehrere Faktoren sprechen klar für eine Live-Sendung. Das internationale Signal wurde weltweit zeitgleich ausgestrahlt.
Viel wahrscheinlicher dürfte deshalb eine technische Panne in der Sendeabwicklung gewesen sein. Der "Live"-Schriftzug wird im deutschen Fernsehen meist separat eingeblendet und nicht automatisch gemeinsam mit dem Senderlogo ausgespielt. Möglich also, dass diese zusätzliche Grafikebene beim Übergang vom "ESC-Countdown" zur Hauptshow schlicht vergessen wurde.
Eine offizielle Erklärung der ARD zu der Panne gibt es bisher nicht.