Aufregung um ein angebliches Hundeverbot in Wien-Floridsdorf! Seit September dürfen Vierbeiner den Bank-Austria-Park an der Alten Donau, auch als André-Heller-Park bekannt, nicht mehr betreten. Doch die aufgestellten Verbotstafeln sorgten bei zahlreichen Hundebesitzern für Verwirrung. Nun gibt es eine Klarstellung der Bezirksvorstehung.
Denn die Schilder erweckten den Eindruck, dass Hunde auch auf jenen Wegen verboten seien, die zur beliebten Uferpromenade und zur angrenzenden Hundeauslaufzone führen. Zahlreiche Betroffene wandten sich deshalb an Bezirksvorsteher Georg Papai (SPÖ).
Georg Papai (SP) reagierte und war gemeinsam mit der zuständigen MA 45 (Wiener Gewässer) bei einem Lokalaugenschein vor Ort an der Donau. Dabei stellte sich heraus: Die Verbotstafeln waren tatsächlich missverständlich angebracht worden.
Der Bezirksvorsteher erreichte eine Anpassung der Beschilderung. Für Hundebesitzer bedeutet das eine Erleichterung: Die Uferpromenade entlang der Alten Donau darf weiterhin mit Hunden benützt werden. Auch die Hundeauslaufzone im Mühlschüttelpark bleibt über beide Eingänge erreichbar.
Das Hundeverbot hatte allerdings einen ernsten Hintergrund. Laut Bezirksvorstehung gab es zahlreiche Beschwerden über das Verhalten einzelner Hundebesitzer. Zudem wurden gefährliche Situationen auf Wegen gemeldet, die sowohl von Fußgängern als auch von Radfahrern genutzt werden.
Die MA 45 entschied deshalb, die eigentliche Parkanlage mit ihren Grünflächen, Kunstwerken und Aufenthaltsbereichen zur Hundeverbotszone zu erklären. An diesem Verbot ändert sich auch weiterhin nichts.