Starker neuer Trend

Wirt verrät: Diese Drinks sind beliebter als Wein & Co

In Wien-Döbling führt Daniel Aleksic das Restaurant "mozart&meisl". Dort sieht der Wirt einen Trend: von Alkohol zu alkoholfreien Getränken.
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18.04.2026, 15:30
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Früher fast undenkbar: Im "mozart&meisl" in der Gymnasiumstraße im 19. Wiener Gemeindebezirk wird vermehrt nüchtern gefeiert – und das mit voller Absicht! Während in anderen Lokalen noch der Aperol Spritz mit Alkohol die Gläser färbt, heißt es hier immer öfter: No Promille, no Problem.

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Mehr alkoholfreie als Alk-Biere auf der Karte

Wirt Daniel Aleksic staunt selbst über den Trend: "Wir verkaufen mittlerweile mehr alkoholfreie Alternativen als Bier, Wein oder Limoncello." Der klassische Rausch hat also für viele Gäste Pause – dafür gibt’s jetzt den Geschmacksrausch ganz ohne Kater danach.

Was früher als "Kinderdrink" belächelt wurde, ist heute der Renner auf der Karte. So hat der Wiener Wirt mittlerweile fünf alkoholfreie Biere im Sortiment, dem gegenüber stehen "nur" vier Biere mit Alkohol.

Promille-Pegel sinkt, Laune steigt

Aleksic reagierte schnell auf den Trend und hat sein Angebot umgekrempelt. Ergebnis: Mehr alkoholfreie Drinks als alkoholische. "Die Leute wollen genießen, aber am nächsten Tag noch wissen, wie sie heimgekommen sind", lacht der Wirt.

Außerdem fühlten sich Gäste laut dem Gastronomen früher immer wieder ausgegrenzt, wenn sie auf Alkohol verzichten wollten, da die Auswahl eher bescheiden war. Mit Drinks wie dem Limonzero, einer alkoholfreien Aperol-Version, Alkoholfrei-Weinen und Bieren ohne Alkohol hat sich auch das nun schlagartig geändert. "Die Kunden sind auch bereit, dafür zu zahlen, wenn die Auswahl passt", resümiert der Wiener Wirt im Gespräch mit "Heute".

Alles alkoholfrei? Das sagt Wiener Wirt

Der größte Star auf der Getränkekarte bleibt aber der hauseigene "mozart&meisl"-Schaumwein. Wieso dieser weiterhin mit Alkohol angeboten wird, erklärt der Gastro-Boss im "Heute"-Talk: "Wir haben uns bewusst für einen Frizzante entschieden. Im Vergleich zum Prosecco hat er weniger Kohlensäure, ist süffiger und man wird nicht so schnell betrunken. Der Frizzante ist ein idealer Aperitif."

Den hauseigenen Frizzante benannte der Wirt nach seiner Tochter Laura.
Heute

Ob alkoholfreie Weine in naher Zukunft zum Kassenschlager werden? Gastro-Boss Aleksic glaubt nicht daran, "weil diese geschmacklich leider noch nicht so berauschend sind, schmecken eher nach Wasser". Beim alkoholfreien Aperol oder Limoncello würden Früchte hingegen dem Drink eine schöne Note verpassen.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 18.04.2026, 15:33, 18.04.2026, 15:30
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