Damit hatte Rodri bei seinem Wechsel zum FC Barcelona offenbar nicht gerechnet! Der 30-jährige Mittelfeld-Star spricht über seine ersten Trainingstage unter Hansi Flick – und darüber, wie ihn der Deutsche sofort an seine körperlichen Grenzen brachte.
Rodri war im Sommer von Manchester City zu den Katalanen gewechselt. "Als ich ankam, dachte ich, ich komme zu Barca mit Rondos und Ballbesitz", erzählt der Spanier bei "Cadena COPE". Doch Flick hatte ganz andere Pläne.
Statt lockerer Einheiten mit dem Ball standen harte körperliche Arbeit und viel Zeit im Fitnessstudio auf dem Programm. Nach vier Tagen habe sich Rodri gefragt: "Wo bin ich hier gelandet?" Lachend fügte er hinzu: "Das war nicht normal."
Der Unterschied zu seinem langjährigen City-Coach Pep Guardiola könnte für Rodri kaum größer sein. Auf die Frage, wie ähnlich sich Guardiola und Flick seien, antwortete er: "Überhaupt nicht. Sie ähneln sich in nichts." Guardiola habe darauf gesetzt, dass seine Spieler ihren Rhythmus vor allem über die Partien bekommen. "Hansi ist anders."
Dass Barcelona aktuell zu den laufstärksten Teams der spanischen Liga gehört, dürfte angesichts des Trainings kaum überraschen. Rodri sieht trotzdem noch Potenzial. Seine trockene Reaktion auf die Statistik: "Dann haben wir noch Luft nach oben."