Ungewöhnlicher Start in den Verhandlungstag im Prozess gegen Marius Borg Høiby (29). Als Richter Jon Sverdrup Efjestad die Sitzung eröffnen wollte, fiel sofort auf: Der Angeklagte war noch nicht im Saal.
"Wo ist der Angeklagte? Nicht da?", fragte der Richter laut norwegischen Medien in Richtung der Anwesenden. Die Bemerkung sorgte kurz für Raunen und sogar für ein paar amüsierte Reaktionen im Gerichtssaal.
Wenig später wurde Høiby schließlich in den Saal geführt. Der Sohn von Mette-Marit nahm anschließend neben seinen Verteidigern Platz – und die Verhandlung konnte beginnen.
Høiby steht seit dem 3. Februar vor Gericht. In der umfangreichen Anklageschrift werden ihm 40 Straftaten vorgeworfen, darunter Vergewaltigung und Körperverletzung.
Seit seiner Festnahme kurz vor Prozessbeginn sitzt der 29-Jährige in Untersuchungshaft im Osloer Gefängnis und wird zu den Verhandlungstagen jeweils in den Gerichtssaal gebracht.
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