Neuer Staatsmeister

Wok statt Pfanne – Wiener schupft Palatschinken kreativ

Ein Wok statt Pfanne, spektakuläre Flüge und eine überraschende Idee: Der Wiener Gastronom Jing Chen schupfte sich zum Palatschinken-Staatsmeister.
20.10.2026, 21:30
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Ein Schwung aus dem Handgelenk, die Palatschinke fliegt durch die Luft und landet wieder in der Pfanne. Was einfach klingt, verlangt einiges an Geschick. Bei der zweiten Palatschinkenschupf-Staatsmeisterschaft am 15. Oktober in Wien stellte sich Jing Chen der Herausforderung – und holte sich den Titel.

Kuriose Idee

"Den Wok hatte ich einfach so dabei, aber als ich die Top-Performance der anderen Teilnehmer gesehen hab, musste ich mir ganz schnell etwas einfallen lassen. Also habe ich meine Palatschinke in alle Richtungen geschupft und zum Abschluss in luftige Höhen geschickt", erzählt Chen.

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Die Jury überzeugte seine ungewöhnliche Performance. Sein Tipp für alle, die selbst hoch hinauswollen: "Unbedingt locker bleiben, wenn man angespannt ist, funktionierts meistens nicht", so der neue Staatsmeister.

Neue Leidenschaft gefunden

Der gebürtige Wiener hat Physik studiert, widmet sich heute aber lieber dem Kochen. Als Gastronom betreibt er mittlerweile sechs Restaurants und zeigt auf Instagram und TikTok die asiatische Küche. Für das Palatschinkenschupfen brachte er kurzerhand seinen Wok mit.

Lieblings-Kreation vom Meister

Bei seiner Lieblingsvariation muss Chen nicht lange überlegen. "Eispalatschinken. Mit Vanilleeis, Schlagobers, Schokosauce und Staubzucker – davon dann gerne 20.000", erzählt er lachend. Auch eine neue Kreation hat der Gastronom bereits im Kopf: "Eine Leberkaspalatschinke, mit süßem Senf, das wäre schon eine Idee. Mal schauen, ob das gut ankommt", meint er.

Gemeinsam mit Harald Lang, Marketingleiter bei Fini’s Feinstes und Initiator des Wettbewerbs, schmiedete Chen bereits erste Pläne für das nächste Jahr. Im Raum steht die Idee eines Palatschinken-Pop-ups, das allen Palatschinken-Fans offenstehen könnte.

Fünf Finalisten zeigten ihr Können

Der Weg zum Titel führte über ein stark besetztes Finale. Mehr als 70 Menschen aus ganz Österreich hatten Videos ihrer Schupftechniken eingereicht. Die Jury wählte daraus fünf Finalisten aus, die am 15. Oktober im neuen Gusto Foodstudio in Wien gegeneinander antraten.

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Dabei ging es nicht nur um die Höhe der fliegenden Palatschinken. Auch die Technik, eine sichere Landung in der Pfanne und der persönliche Auftritt zählten. Die Teilnehmer sorgten mit Saltos, einem fliegenden Wechsel zwischen zwei Pfannen, Gesang und sogar einem Tennisball für Unterhaltung.

Viele Schupf-Talente

Den zweiten Platz belegte Lucia mit ihrer singenden Performance. Papa Franz erreichte mit seiner Tennisball-Show Rang drei und wurde dabei von seiner kleinen Tochter Alma angefeuert. Lisa-Marie und Dominic landeten auf Platz vier, Cornelia auf dem fünften Platz der Herzen.

Die Titelverteidiger aus dem Vorjahr, Gabriel Marteau und David Hamp, übergaben ihre Krone. Sie hatten 2025 mit ihrer Leidenschaft tausende Menschen zum Schupfen animiert und gemeinsam mit anderen Palatschinken-Fans auch karitative Projekte auf die Beine gestellt.

red, 20.10.2026, 21:30
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