Fuhr für toten Opa

Wut-Norweger wirft Gold weg – Flucht in den Wald

Bittere Ski-Enttäuschung! Während Österreichs Gstrein im Slalom zu Olympia-Silber fährt, wirft McGrath die Nerven weg und ergreift die Flucht.
Sport Heute
16.02.2026, 14:45
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Ganz, ganz bitter! Atle Lie McGrath hatte Olympia-Gold im Slalom zum Greifen nahe, im Finish verlor er aber die Nerven. Dann machte er einen Abflug – schnallte sich nach seinem Einfädler kurzerhand auf der Piste die Ski ab und stapfte wütend im Schneetreiben davon.

Der Norweger hatte als Halbzeitführender die besten Chancen, aufs oberste Podest zu fahren. 59 Hundertstel betrug sein Vorsprung auf den führenden Schweizer Loic Meillard. Der sollte auch als Sieger lächeln, weil McGrath bereits im oberen Streckenteil große Probleme hatte, den Kurs zu halten. Das resultierte schlussendlich in seinem Ausfall.

Die Wut war dem Slalom-Spezialisten sofort anzusehen. Die TV-Kameras fingen ihn ein, wie er bereits Sekunden nach seinem Einfädler seine Stöcke brechen wollte – sich es aber dann doch noch anders überlegte. Stattdessen schnallte er seine Ski ab und nahm den ersten Ausgang um die Piste zu verlassen. Bei seiner Flucht verlor er ein paar Mal den Halt, legte sich in den Schnee. Endstation war schlussendlich der Waldrand.

Aus österreichischer Sicht erfreulich: Dadurch machte ÖSV-Ass und Halbzeitdritter Fabio Gstrein im zweiten Durchgang noch einen Platz gut und fuhr schließlich mit einem starken zweiten Lauf zu Silber.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 16.02.2026, 18:15, 16.02.2026, 14:45
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