WWE-Star und Royal-Rumble-Sieger Edge im "Heute"-Talk

WWE-Legende Edge beim Royal Rumble
WWE-Legende Edge beim Royal RumbleWWE
Vor einem Jahr feierte Edge sein WWE-Comeback - genau ein Jahr später steht er wieder ganz an der Spitze. Der Royal-Rumble-Sieger im "Heute"-Talk!

"You think you know me", dann Metalingus von Alter Bridge - diese Kombination mit Adam "Edge" Copeland löst bei fast jedem Wrestling-Fan Gänsehaut aus. Der Rated R Superstar hat ein schwieriges Jahr hinter sich, gewann dann am Wochenende sensationell von Startnummer 1 aus den Royal Rumble. "Heute" war als eines von nur wenigen internationalen Medien beim Zoom-Call mit dem Kanadier eingeladen.

2011 verabschiedete sich Edge von seinen Fans aufgrund von anhaltenden Nacken-Problemen in die Wrestling-Pension. Vor einem Jahr begann sein überraschender Comeback-Run mit der brutalen Fehde gegen Randy Orton, wurde durch einen Trizeps-Riss unterbrochen: "Für mich war klar, dass es zuerst unbedingt gegen Randy gehen muss. Er ist einfach der Standard, der eine, den es zu schlagen gibt. Dann habe ich meinen Trizeps gerissen, das war furchtbar. Aber jetzt geht's in eine neue Richtung, es gibt so viele spannende Dinge, so viele großartige Gegner."

Die böse Arm-Verletzung kostete dem 47-Jährigen zwar fast acht Monate, doch ans Aufhören dachte er nie: "Als ich mir bei Backlash den Trizeps gerissen habe, wusste ich, dass ich von der Verletzung wieder zurückkommen werde. Ich habe schon schlimmere Sachen - wie zum Beispiel meine Genick-Operationen - erlebt. Es war einfach nur viel Arbeit, aber das war es auf jeden Fall wert. Es gab nie einen Punkt, wo ich dachte, jetzt höre ich auf. Jetzt bin ich schon so weit gekommen, die vier Stunden im Gym pro Tag waren es einfach wert."

Edge hat sehr viel vor in den nächsten Jahren, zuerst steht einmal das Main-Event von Wrestlemania 37 an. Gegen wen wird's gehen? Universal Champion Roman Reigns oder doch WWE Champion Drew McIntyre? "Es gibt einfach so viele Herausforderungen. Man kann das nicht auf ein, zwei Leute herunterbrechen. Drew McIntyre, Cesaro, Sheamus - ich liebe, was sie machen. Seth Rollins, AJ Styles, Roman Reigns, das muss fast alles passieren. Auch Daniel Bryan, Ricochet, Sami Zayn - überall wo ich hinschaue, uuuuh! Ich schaue auch viel NXT, Finn Balor oder auch Damian Priest, alle sind ein Wahnsinn. Es wird viel Unerwartetes passieren."

Der 47-Jährige hat mit Startnummer eins also das Rumble gewonnen, das muss man doch in den Knochen spüren, oder? "Es waren schon harte Tage, das Rumble hat eine Stunde gedauert, bei Raw war ich eine halbe Stunde im Ring. Aber das ist eben, was ich tue. Ich muss schon zugeben, ich fühle mich ziemlich müde, aber es war schonmal schlimmer."

"Ich bin wieder topfit und ich bin für alle Bumps and Wehwehchen dankbar und glücklich. 2010 habe ich das Rumble auch gewonnen, aber heute bin ich einfach auf einem anderen emotionalen Status. Damals ist die Zeit einfach nur vorbeigeflogen. Dass mir das Wrestling durch meine schwere Genickverletzung genommen wurde, hat mir einfach gezeigt, dass ich das alles hier liebe. Mit 47 Jahren, ich hätte nie geglaubt, dass sowas je wieder möglich sein wird. Es ist einfach alles so viel tiefgründiger. Ich muss das alles einfach so sehr genießen - und dabei auch den jungen Kerlen so viel helfen, wie möglich. Daher ist 2021 einfach so unglaublich viel schöner."

Wie lange will der Rated R Superstar noch im Ring kämpfen? "Ich will keinem jungen Talent den Platz verbauen, ich werde dann aufhören, wenn es passt. Ich will auch vielen Jungen helfen und so viel von dem weitergeben, was ich gelernt habe. Wenn mein Inner Circle sagt, es ist vorbei, dann wird's soweit sein. Aber ich will das auf keinen Fall jetzt voraussagen. Es wartet eine absolut spannende Zeit auf mich und auf alle WWE-Fans!"

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