Jetzt wird es weihnachtlich in Wien! Das traditionsreiche Hotel Sacher gegenüber der Wiener Staatsoper hat die Fassade mit einem riesigen Christbaum geschmückt. Am Mittwoch (4. November) erstrahlte der neue Selfie-Hotspot nun erstmals in vollem Glanz. Bei der feierlichen Einschaltung war auch Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) mit dabei.
Unter dem Motto "Sacher im Weihnachtszauber" wurde die festliche Beleuchtung um 16.45 Uhr erstmals eingeschaltet. Schon zuvor stieg im Winter-Schanigarten des Luxushotels in der Kärntner Straße 38 die erste Weihnachtsfeier der Saison.
Für die passende Weihnachtsstimmung sorgte der Chor des Akademischen Gymnasiums. Punsch und weihnachtliche Köstlichkeiten ließen einem warm ums Herz werden. Dann standen die Begrüßungsworte von Bürgermeister Ludwig auf dem Programm, bevor die Lichter am XXL-Christbaum offiziell eingeschaltet wurden.
Bei der feierlichen Illuminierung des Weihnachtsbaums vor dem Hotel Sacher wurde die lange Tradition des Hauses gewürdigt. "Eine großartige Einstimmung in die Vorweihnachtszeit", so Bürgermeister Michael Ludwig (SP). "Ich freue mich sehr, dass wir heute gemeinsam ein schönes weiteres Symbol hier am Hotel Sacher illuminieren können, einen Christ- und Weihnachtsbaum, der auch in das Zentrum erstrahlen wird."
Der XXL-Christbaum soll nicht nur für Adventstimmung sorgen, sondern auch mehr Menschen in die Wiener Innenstadt locken. Damit soll ein zusätzlicher Impuls für den stationären Handel und die Gastronomie gesetzt werden. Gerade in der Vorweihnachtszeit sei es wichtig, das Einkaufen und Genießen in der Stadt zu fördern und zugleich Raum für besinnliche Momente zu schaffen.
Mit dem leuchtenden Christbaum bekommt die Gegend rund um die Staatsoper einen neuen weihnachtlichen Blickfang. Und der könnte einem anderen berühmten Fotomotiv in der Wiener Innenstadt ordentlich Konkurrenz machen.
Denn nur wenige Schritte vom Hotel Sacher entfernt sorgt seit Jahren das riesige rote Mascherl am Modehaus Popp&Kretschmer an der Ecke Kärntner Straße/Walfischgasse für enormes Aufsehen. Tausende Wiener und Touristen fotografieren jedes Jahr die überdimensionale Schleife, die längst zum beliebten Weihnachtsmotiv geworden ist.
Im vergangenen Advent war der Andrang zeitweise sogar so groß, dass die Polizei einschreiten musste. Sperrgitter wurden aufgestellt, Polizisten regelten den Verkehr. Ob das berühmte rote Mascherl auch heuer wieder zurückkehrt, ist noch offen.