Seit Beginn des russischen Angriffskrieges ist die Zahl der Ukrainerinnen und Ukrainer in der österreichischen Grundversorgung deutlich gesunken. Waren im September 2022 noch mehr als 57.000 Vertriebene in Betreuung, sind es im Februar 2026 nur noch 29.490 Personen – die Zahl hat sich also fast halbiert.
Bereits im Jänner 2023 befanden sich rund 55.400 Menschen aus der Ukraine in Grundversorgung. 2024 sank die Zahl auf etwa 40.500, im Jahr 2025 weiter auf 36.500 Personen. Der Trend zeigt damit klar nach unten.
Zwischen Februar 2022 und Dezember 2025 wurden insgesamt 11.202 Ausreisen von Vertriebenen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit registriert. Gleichzeitig erhielten seit Kriegsbeginn 134.109 Ukrainerinnen und Ukrainer eine sogenannte Vertriebenenkarte in Österreich.
Aktuell verfügen rund 91.500 ukrainische Staatsangehörige über einen aufrechten Vertriebenenstatus. Davon sind etwa 55.800 Frauen und rund 35.700 Männer – viele davon minderjährig.
Ukrainische Staatsangehörige erhalten in Österreich einen speziellen Vertriebenenstatus. Dieser ermöglicht ihnen einen rechtmäßigen Aufenthalt sowie Zugang zu Leistungen wie Grundversorgung, Arbeitsmarkt und medizinischer Betreuung.
Die aktuellen Zahlen zeigen: Während weiterhin viele Ukrainer mit gültigem Status im Land leben, nimmt die Zahl jener, die staatliche Grundversorgung beziehen, kontinuierlich ab.