Scharfe Attacke der FPÖ auf die Bundesregierung! Parteichef Herbert Kickl geht nach der präsentierten "Jahresbilanz" der Koalition frontal auf Kanzler Stocker, Vizekanzler Babler und Außenministerin Meinl-Reisinger los – und fordert ihren Abgang.
"Mit der Verlierer-Ampel haben die Österreicher die teuerste, die schlechteste und unbeliebteste Bundesregierung aller Zeiten bekommen", poltert Kickl. Dass die Regierung ihre Bilanz "hinter verschlossenen Türen" gezogen habe, zeige laut FPÖ-Chef nur eines: "Sie ist bei der Bevölkerung längst unten durch."
Besonders empört zeigt sich Kickl über Aussagen von Kanzler Stocker, wonach Österreich heute besser dastehe als vor einem Jahr. "Das ist blanker Hohn", so der Freiheitliche. Die einzigen Dinge, die sich die Menschen noch erwarten würden, seien "der sofortige Rücktritt und schnellstmögliche Neuwahlen".
Der von der Regierung angekündigte 10-Punkte-Plan sei für Kickl nichts weiter als "Ankündigungen von bereits Angekündigtem". Die wirklich drängenden Probleme – hohe Energiepreise, steigende Mieten und teure Lebensmittel – würden weiter ungelöst bleiben.
Scharfe Kritik übt Kickl auch an der Wirtschaftspolitik. Die Energiepreise seien durch EU-Vorgaben und den "Green Deal" explodiert. Die Folgen: "Fast 7.000 Firmeninsolvenzen 2025 und 456.000 Arbeitslose." Österreichs Wirtschaft stehe am Abgrund, warnt er.
Statt Entlastung und Bürokratieabbau gebe es von der Regierung nur "Luftblasen". Die Koalition drücke "bei der Talfahrt von Wirtschaft und Wohlstand auf den Turbo".
Auch in der Asyl- und Migrationspolitik ortet die FPÖ "komplettes Versagen". Die Grenzen seien "sperrangelweit offen", Abschiebungen gebe es kaum. Kickl spricht von einem "Sicherheitschaos" und fordert einen "echten Asylstopp" sowie eine "Festung Österreich".
Für Kickl steht fest: Die Regierung sei "aus reinem Machterhalt gegen den Wählerwillen" entstanden und daher nicht in der Lage, das Land auf Kurs zu bringen.
Sein Versprechen: Mit der FPÖ und einem "freiheitlichen Volkskanzler" werde es leistbare Energie, wirtschaftlichen Aufschwung und ein Ende der illegalen Migration geben. "Dann geht’s wieder aufwärts für die Österreicher!"