Heringsschmaus und Bier beim traditionellen politischen Aschermittwoch der Freiheitlichen in Ried (OÖ). FPÖ-Chef Herbert Kickl warf der Regierung in der Jahnturnhalle – wie berichtet – "politische Verwahrlosung" vor.
Er donnerte: "Die Verlierer-Ampel ist ein politisch Hirntoter, eine Brutstätte des Unvermögens." Um "Untaugliche" zu finden, "muss man nicht in der Stellungskommission sein, das gibt es auch in der Bundesregierung".
Christian Stocker, der ebenfalls Mittwochabend in Klagenfurt auftrat, sei "der dritte nicht gewählte Bundeskanzler in Serie – fast erschreckend", so Kickl. Vizekanzler Andreas Babler habe sich am Opernball als "sozialistischer Bonzen-Pinguin" präsentiert: "Jede Straßenbahngarnitur hat mehr Anhänger als er."
Die Neos-Außenministerin verspottete er wegen ihres Ukraine-Ordens: "Die Nato-Beate lässt sich Orden einer Kriegspartei umhängen."
Der FP-Obmann will "als Volkskanzler" im Land "mit dem eisernen Besen durchfahren, dass die Funken fliegen" und wünscht sich "Re-Demokratisierung". In einer "Dritten Republik" möchte er "die Islamisierung stoppen" und "eine Festung Österreich" errichten – "weil wir unsere Heimat, unsere Kultur, unsere Identität und unsere sozialen Sicherungssysteme schützen wollen".
Die Mindestsicherung sieht er als "Sicherheitsnetz für die Familie Österreich, wenn alle Stricke reißen". "Das ist ja eine Schicksalsfrage und das erwarten sich auch die gut integrierten Zuwanderer von uns, die überhaupt kein Verständnis haben, dass sich ein Staat so auf der Nase herumtanzen lässt."
Kickl fordert einen "Asylstopp für Völkerwanderer und De-Attraktivierung für all diejenigen, die schon da sind", verspricht: "Ein freiheitlicher Volkskanzler wird das wieder gerade richten. Wir sind für die eigene Bevölkerung und für unsere Nachbarschaft zuständig und sonst für gar niemanden."
Wie er vorgehen würde? "Natürlich brauchen wir Remigration. Und zwar für all diejenigen, die schon da sind, aber eigentlich nicht hierher gehören." Österreich möchte er wieder "zur Insel der Seligen machen". Kickl: "Mit der 'Airbert one' werden wir alle ausfliegen, die in diesem Land nichts verloren haben"