"Für jedes Börserl was dabei"

Zehetner sieht Österreich-Urlaub weiter als leistbar

Nach dem Rekordjahr 2025 bleibt Österreich als Urlaubsdestination gefragt. In der ZiB-2 äußerte sich dazu ÖVP-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner.
Newsdesk Heute
21.06.2026, 22:17
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Nach dem historischen Tourismusjahr 2025 deutet auch heuer vieles auf eine außergewöhnlich starke Saison hin. Österreich verzeichnete im Vorjahr rund 48 Millionen Gästeankünfte und 157 Millionen Nächtigungen – so viele wie noch nie zuvor.

Um die Zahlen auch in den kommenden Jahren weiter nach oben zu treiben, hat die Bundesregierung eine Tourismusstrategie bis 2035 präsentiert. Am Sonntagabend äußerte sich dazu Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner (ÖVP) in der ZiB 2.

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Angesprochen auf die steigenden Temperaturen und Hitzewellen erklärt die ÖVP-Politikerin, dass man durch unsere Berge und Seen als "Coolcation" punkten könne. Außerdem könne man früher in die Sommersaison starten und diese auch in den Herbst verlängern. Im Winter baue man zudem durch grüne Energie auch auf künstliche Beschneiung.

"Urlaub in Österreich ist definitiv leistbar"

"Urlaub in Österreich ist definitiv leistbar", stellt Zehetner klar. Auch bei 66 Prozent Preissteigerung sei aufgrund von Übernachtungen auf Bauernhöfen, über Privatzimmer bis hin zum Luxushotel "für jedes Börserl was dabei".

Die Preissteigerung erklärt die Staatssekretärin durch hohe Energiekosten, erhöhte Lebensmittelpreise und KV-Abschlüsse von über 20 Prozent in den vergangenen drei Jahren. "Das muss auch bis zu einem gewissen Grad an den Gast weitergegeben werden", so Zehetner weiter.

Klar sei auch, dass man die Arbeitsbedingungen in der Tourismusbranche verbessern müsse – dazu zähle auch eine höhere Bezahlung. "Der Tourismus der Zukunft muss auch eine Karriereoption für junge Menschen sein."

Kritik an zu hoher Bürokratie

Zwischen 2020 und 2025 wurden bei beinahe jedem zweiten Betrieb schwere Verstöße festgestellt. "Ich glaube nicht, dass die Branche ein Problem hat. Mit unserer Bürokratie sorgen wir dafür, dass es extrem schwierig ist, alle Regelungen einzuhalten", so Zehetner. Es seien nicht alles schwere Verstöße gewesen, denen man mit Digitalisierung gegensteuern könne.

Kritik am steigenden Verkehr könne man mit Maßnahmen zur Verringerung der Zahl der Tagesgäste begegnen. "Die Regionen müssen mit Hilfe von Digitalisierung das für sie probate Mittel finden", so Zehetner abschließend.

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