Minister warnt:

"Lebensmittelversorgung in jeder Lage sicherstellen"

Globale Krisen könnten für Österreich zum Problem werden. Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig reagiert und lässt Krisenszenarien durchspielen.
Newsdesk Heute
21.06.2026, 11:22
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Nach der Präsentation der Studie zur "Nationalen Reserve" im April hat Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig die Einrichtung eines Fachausschusses beauftragt. Dieser wurde nun eingerichtet und wird die Ergebnisse der Studie vertiefen, aktuelle und mögliche Krisenszenarien bewerten sowie weiteren Handlungs- und Forschungsbedarf identifizieren.

Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (VP) hält dazu fest, dass Österreich auch im Krisenfall "grundsätzlich gut mit Lebensmitteln versorgt" wäre. Eine erste Studie zu vier konkreten Szenarien sei zu dem Ergebnis gekommen, dass eine strategische Bevorratung für diese Szenarien nicht notwendig sei. "Gleichzeitig zeigen aber globale Krisen, wie wichtig eine laufende Evaluierung möglicher Risiken und eine vorausschauende Vorsorge sind. Diese Aufgabe wird der neue Fachausschuss übernehmen", sagt er. "Unser oberstes Ziel bleibt, die Lebensmittelversorgung der Bevölkerung in jeder Lage sicherzustellen."

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Die von einem Konsortium unter Leitung von Frau Dr.in Angelika Tisch aus dem Interdisziplinären Forschungszentrum für Technik, Arbeit und Kultur (IFZ) erarbeitete Studie kommt zu dem Schluss, dass Österreich auch in Krisensituationen grundsätzlich gut mit Lebensmitteln versorgt ist. Eine strategische Bevorratung wird demnach derzeit nicht vorgeschlagen.

Gleichzeitig empfiehlt die Studie, die Entwicklungen laufend zu beobachten und die Krisenvorsorge weiterzuentwickeln. "Diese Empfehlung wird mit der Einrichtung des Fachausschusses umgesetzt", so das Totschnig-Ressort am Sonntag.

Dem Fachausschuss unter Leitung der zuständigen Fachabteilung des BMLUK werden Vertreter der Mitglieder des Bundeslenkungsausschusses – in dessen jüngster Sitzung der Fachausschuss eingerichtet wurde – sowie weitere Sachverständige angehören. Das Gremium wird künftig alle zwei Monate zusammentreten und die Entwicklungen im Bereich der strategischen Vorratshaltung kontinuierlich begleiten.

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